Marketing und Management studieren, aber wieso?
Veröffentlicht am: in der Kategorie: Studium
Ich glaube Leidenschaft braucht man ,wenn man hoch hinaus will, also evtl auch was akademisches machen will. Ansonsten reicht denke ich eine einigermaßen vernünftige arbeitseinstellung. Leidenschaft mag das erleichtern, aber gewinnt allein auch nicht viel.
Bei mir war's eher eine grundlegende Leidenschaft, die ich während der Schulzeit entdeckt habe. Märkte und der Marktmechanismus der Wirtschaft faszinieren mich einfach unbegründet. Das ein jeder teilhat - bis hin zum kleinsten Endverbraucher - an einem so mächtigen Organ wie der Weltwirtschaft hat in mir den Drang geweckt dies alles noch viel intensiver zu verstehen und kennenzulernen und mich so schlussendlich - wenn denn die Träume wahr werden - in einer höheren Position eines mittelgroßen oder großen Unternehmens wiederzufinden, um dort wichtige Fäden und Entscheidungen in der Hand zu haben.
Das man in der Wirtschaft das meiste Geld machen kann steht da bei mir wirklich nicht im Vordergrund, die Aussicht auf ein akzeptables Gehalt, von dem man gut leben und seine Familie ernähren kann reicht mir eigentlich vollkommen - sprich es sitzt nicht der Drang in mir "reich" zu werden. Zudem kommt - wie schon so oft angeführt - , dass wir mit dem Abschluss wirklich sehr gute Chancen auf einen Job haben (den Statitisken nach hatten nach 3 Monaten über 70% der Absolventen eine Stelle gefunden).
Was natürlich noch das Sahnehäubchen wäre, ist wenn ich den wirtschaftlichen Beruf mit meiner Leidenschaft Sport oder Musik verbinden kann, z.B. wenn ich später für einen Sportkonzern oder Plattenverlag arbeiten kann.
- Bei mir war es anders:
also ich hatte nach dem abi nicht so recht die ahhnung, was mich wirklich interessiert. das weiß ich leider bis heute nicht so wirklich, alsohab ich mich querbeet beworben und m&e war eben die einzige sofrtige zulassung. und na ja, die richtugn bwl ist ja nicht ganz so schlecht, wenn man erstmal nicht so die idee hat. mein vater hat ne eigene firma und da ist so ein studiengang ja sicherlich nicht das schlechteste. auch wenn ich bisher nicht den geringsten wunsch hab die firma zu übernehmen. ;-) letztens hab ich von einem mann gelesen, der mit einem bwl studium im bereich entwicklungshilfe arbeitet. das fänd ich interessant. da macht man zwar nicht die riesen kohle, aber mir ist ein job dr mir spaß macht wichtiger, zudem möcht ich irgendwann mal familie und noch ein leben neben dem job. ;-)
-also ich hab jetzt auch nicht so die hamma leidenschaft für das fach. ich find's halt einfach ganz interessant und für meine zwecke sehr nützlich. mathe ist auch überhaupt nicht mein ding. ich denke aber schon, dass man da ganz gut durchkommen kann. gerade, wenn du das grundstudium (die ersten 2 semester) hinter dich gebracht hast, dann wird's interessant! dann kannste ja auch schon anfangen deine fächer selbst zu wählen.
glaube eigentlich nicht, dass eine "leidenschaft" nötig ist.