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Bewässerungssystem planen

K
von @Krzysztof
Haus & Haushalt

Wie installiere ich eine smarte Tröpfchenbewässerung für den Sommer bereits im Frühjahr?

Projekt-Plan

12 Aufgaben
1.

Stelle einen 10-Liter-Eimer unter den voll aufgedrehten Wasserhahn und stoppe die Zeit bis er voll ist.

  • Berechne die Kapazität: (10 / gestoppte Sekunden) * 3600 = Liter pro Stunde (l/h).
  • Dieser Wert bestimmt, wie viele Tropfer du gleichzeitig betreiben kannst (Standard-Hausanschluss liegt oft bei ca. 1500-2500 l/h). Erledigt, wenn: Die Durchflussmenge in l/h schriftlich fixiert ist.
2.

Teile deinen Garten in Zonen ein:

  • Zone 1: Hecken/Sträucher (hoher Wasserbedarf, Tropfrohr).
  • Zone 2: Gemüsebeete (präzise Einzeltropfer).
  • Zone 3: Topfpflanzen/Balkon (kleine Kapillarröhrchen).
  • Beachte: Unterschiedliche Zonen benötigen ggf. separate Verteiler, falls der Wasserdruck für alles gleichzeitig nicht reicht. Erledigt, wenn: Ein maßstabsgetreuer Plan mit Zonen auf Papier oder digital vorliegt.
3.

Besorge das aktuelle Set bestehend aus:

  • Smart Gateway (Router-Anschluss).
  • Smart Water Control (Bewässerungscomputer für den Hahn).
  • Smart Sensor (Bodenfeuchtesensor).
  • Alternative für Apple-Nutzer: Eve Aqua (3. Gen) mit Thread-Unterstützung. Erledigt, wenn: Die Hardware originalverpackt bereitliegt.
4.

Kaufe basierend auf deinem Plan:

  • Basisgerät 1000 oder 2000 (Druckminderer auf 1,5 bar).
  • Verlegerohr (13 mm / 1/2") für die Hauptstrecken.
  • Verteilerrohr (4,6 mm / 3/16") für die Abzweigungen zu den Pflanzen.
  • T-Stücke, L-Stücke und Verschlussstopfen (Quick & Easy Verbinder).
  • Reihentropfer (2 l/h) oder regulierbare Endtropfer (0-15 l/h). Erledigt, wenn: Alle Komponenten laut Einkaufsliste vorhanden sind.
5.

Verbinde das Gateway per LAN oder WLAN mit deinem Router.

  • Lade die Gardena Smart App (oder Eve App) herunter.
  • Registriere die Geräte und führe alle verfügbaren Firmware-Updates durch, bevor du nach draußen gehst. Erledigt, wenn: Das Gateway in der App als 'Online' angezeigt wird.
6.

Schraube den Smart Water Control an den Wasserhahn.

  • Schließe direkt dahinter das Basisgerät 1000 an, um den Leitungsdruck für das Micro-Drip-System zu reduzieren.
  • Prüfe die Dichtung auf festen Sitz (Handfest anziehen reicht meist). Erledigt, wenn: Die Einheit fest am Hahn sitzt und bei manuellem Öffnen kein Wasser austritt.
7.

Rolle das Rohr aus (Tipp: In der Sonne vorwärmen, dann ist es flexibler).

  • Fixiere es mit Rohrhaltern im Boden.
  • Schneide es mit einer scharfen Gartenschere an den Abzweigpunkten ab. Erledigt, wenn: Das Hauptrohr alle Zielbeete erreicht.
8.

Nutze das Montagewerkzeug, um Löcher in das 13mm Rohr zu stechen oder verwende T-Stücke.

  • Verbinde die 4,6mm Verteilerrohre zu den einzelnen Pflanzen.
  • Stecke die Endtropfer direkt in den Wurzelbereich der Pflanzen.
  • Wichtig: Schließe offene Enden mit Verschlussstopfen ab. Erledigt, wenn: Jede Zielpflanze einen eigenen Tropfer hat.
9.

Grabe den Sensor in der Nähe einer Referenzpflanze ein (dort, wo die Erde am repräsentativsten austrocknet).

  • Achte darauf, dass der Sensor festen Bodenkontakt hat.
  • Verbinde ihn in der App mit dem Bewässerungscomputer. Erledigt, wenn: Die Bodenfeuchtigkeit in der App in Echtzeit angezeigt wird.
10.

Entferne die letzten Stopfen der Leitungen und öffne das Wasser für 2 Minuten manuell.

  • Dies spült Dreck und Plastikspäne aus der Montage heraus, die sonst die Tropfer verstopfen.
  • Setze danach die Stopfen wieder ein. Erledigt, wenn: Klares Wasser aus den Enden geflossen ist und das System wieder geschlossen ist.
11.

Erstelle einen Plan basierend auf dem Frühjahrsbedarf:

  • Startzeit: Idealerweise zwischen 4:00 und 6:00 Uhr morgens (minimale Verdunstung).
  • Dauer: Starte mit 15-20 Minuten alle 2 Tage.
  • Aktiviere die Sensor-Steuerung: Bewässerung nur starten, wenn Bodenfeuchte unter 30% liegt. Erledigt, wenn: Der Automatikmodus in der App aktiviert ist.
12.

Baue an der tiefsten Stelle des Systems ein automatisches Entwässerungsventil ein.

  • Dies verhindert Frostschäden im nächsten Winter, da das Restwasser automatisch abläuft, wenn der Druck sinkt. Erledigt, wenn: Das Ventil am tiefsten Punkt im Boden verbaut ist.
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