Offizielle Vorlage

Drohnen-Gesetze 2026

K
von @Krzysztof
Sicherheit & Notfallvorsorge

Wie löse ich das Problem der Flugverbotszonen und welche Versicherung brauche ich für meine neue 4K-Drohne?

Projekt-Plan

7 Aufgaben
1.

In Deutschland ist eine Haftpflichtversicherung für Drohnen gemäß § 43 LuftVG gesetzlich vorgeschrieben.

  • Wähle einen Anbieter wie Helden.de (ca. 39€/Jahr, 50 Mio. € Deckung) oder GetSafe, die spezialisierte Tarife anbieten.
  • Achte darauf, dass die Versicherung die Gefährdungshaftung abdeckt und weltweit (oder zumindest EU-weit) gültig ist.
  • Halte die Versicherungsscheinnummer für die Registrierung bereit.

Erledigt, wenn: Die Versicherungspolice aktiv ist und die Versicherungsnummer vorliegt.

2.

Da deine 4K-Drohne eine Kamera besitzt, ist die Registrierung auf der LBA-Plattform (uas-betrieb.lba.de) zwingend.

  • Lade ein Foto deines Ausweises hoch.
  • Hinterlege die Daten deiner Drohnenversicherung.
  • Die Gebühr für Privatpersonen beträgt aktuell 20,00 €.
  • Du erhältst eine e-ID (UAS-Betreiber-Nummer).

Erledigt, wenn: Du deine e-ID vom LBA erhalten hast.

3.

Die e-ID muss an jeder deiner Drohnen sichtbar angebracht werden.

  • Nutze ein feuerfestes Drohnenkennzeichen oder einen wischfesten Aufkleber.
  • Wichtig: Bei Drohnen mit Remote-ID (z.B. DJI Air 3, Mini 4 Pro) musst du die e-ID zusätzlich in der Steuerungs-App (z.B. DJI Fly) unter 'Sicherheit' -> 'UAS-Remote-Identifikation' eintragen.

Erledigt, wenn: Die e-ID physisch klebt und digital in der App hinterlegt ist.

4.

Wiegt deine Drohne über 250g (z.B. DJI Air-Serie), ist der 'kleine Drohnenführerschein' Pflicht.

  • Gehe auf das LBA-Portal und absolviere das kostenlose Training.
  • Die anschließende Online-Prüfung kostet 25,00 €.
  • Bei Drohnen unter 250g (z.B. DJI Mini-Serie) reicht das Lesen des Handbuchs, der Schein wird jedoch für mehr Flexibilität empfohlen.

Erledigt, wenn: Das PDF des EU-Kompetenznachweises auf deinem Smartphone gespeichert ist.

5.

Um Flugverbotszonen (NFZ) sicher zu identifizieren, nutze die offiziellen deutschen Tools:

  • Installiere die Droniq App (von DFS & Telekom) auf deinem Smartphone für den schnellen Check vor Ort.
  • Nutze das dipul Map Tool (dipul.de) für die detaillierte Flugplanung am PC.
  • Beachte besonders Abstände zu: Flugplätzen (1,5 km), Autobahnen/Schienen (100 m), Naturschutzgebieten und Wohngrundstücken (nur mit Erlaubnis bei Kameras).

Erledigt, wenn: Die Droniq App startklar ist und du deinen ersten Flugort auf dipul.de geprüft hast.

6.

Pragmatische Sicherheit vor jedem Start:

    1. Versicherung & e-ID dabei?
    1. NFZ-Check in Droniq durchgeführt?
    1. Wetterprüfung (Wind < 30km/h, kein Regen)?
    1. Hardware-Check (Propeller fest, Akku arretiert, SD-Karte drin)?
    1. Homepoint gesetzt (GPS-Fix abwarten)?

Erledigt, wenn: Die Checkliste laminiert im Drohnenkoffer liegt oder als Notiz im Handy gespeichert ist.

7.

Drohnengesetze ändern sich dynamisch.

  • Setze einen Serientermin (alle 3 Monate) zur Prüfung der LuftVO auf dipul.de.
  • Prüfe, ob Firmware-Updates deiner Drohne neue Geofencing-Daten enthalten.

Erledigt, wenn: Ein wiederkehrender Kalendereintrag für das Jahr 2026 erstellt wurde.

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