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Food Waste reduzieren

K
von @Krzysztof
Umwelt & Nachhaltigkeit

Wie nutze ich Apps wie 'Too Good To Go' oder 'Foodsharing' effektiv, um Lebensmittel vor der Tonne zu retten?

Projekt-Plan

9 Aufgaben
1.

Lade beide Apps aus dem App Store oder Google Play Store herunter. Während Too Good To Go auf Überraschungstüten setzt, erlaubt ResQ Club oft die gezielte Auswahl von Gerichten. Erstelle in beiden Apps ein Profil und aktiviere die Standorterkennung, um Angebote in deiner unmittelbaren Nähe (z.B. Bäckereien, Supermärkte, Restaurants) zu sehen. Erledigt, wenn: Beide Apps installiert und persönliche Profile angelegt sind.

2.

Erstelle ein Konto auf foodsharing.de. Nutze deinen Klarnamen und ein erkennbares Profilbild (Pflicht für die Verifizierung). Als Foodsharer kannst du sofort 'Essenskörbe' von Privatpersonen abholen oder eigene einstellen sowie 'Fairteiler' (öffentliche Regale/Kühlschränke) nutzen. Suche über die Karte nach dem nächsten Fairteiler in deiner Umgebung. Erledigt, wenn: Account bestätigt und der Standort des nächsten Fairteilers bekannt ist.

3.

Räume deinen Kühlschrank nach dem wissenschaftlichen Zonen-Modell ein, um die Haltbarkeit zu maximieren:

  • Oben (8-10°C): Verzehrfertige Speisen, Reste vom Vortag, Käse, Marmelade.
  • Mitte (5°C): Milchprodukte wie Joghurt, Quark und Sahne.
  • Unten (2-3°C, über dem Gemüsefach): Leicht verderbliches wie Fleisch, Wurst und Fisch.
  • Gemüsefach (9-10°C): Obst und Gemüse (getrennt von Ethylen-Ausstoßern wie Äpfeln lagern).
  • Tür (wärmste Zone): Getränke, Eier, Butter, Saucen. Erledigt, wenn: Alle Lebensmittel in der für sie optimalen Zone platziert sind.
4.

Sortiere deine Vorräte so, dass ältere Produkte vorne stehen und neue Einkäufe konsequent nach hinten geräumt werden. Nutze eine kleine Kiste im obersten Regalfach mit der Aufschrift 'Zuerst essen', in die alles wandert, was innerhalb der nächsten 48 Stunden ablaufen könnte. Erledigt, wenn: Ein festes System im Kühlschrank etabliert ist und die 'Zuerst essen'-Box bereitsteht.

5.

Installiere die offizielle App des BMEL. Sie enthält über 800 Rezepte, die speziell auf die Verwertung von Resten ausgelegt sind. Gib bis zu drei Zutaten ein, die du noch im Haus hast (z.B. 'alte Bananen', 'trockenes Brot'), und lass dir passende Rezepte vorschlagen. Erledigt, wenn: Die App installiert und ein Test-Rezept für vorhandene Reste gefunden wurde.

6.

Suche in der App nach einem Betrieb (bevorzugt Bäckereien für den Start, da dort die Ausbeute oft sehr hoch ist). Pro-Tipp: Die besten Tüten sind oft 15 Minuten nach Ende des Abholzeitraums für den nächsten Tag verfügbar. Reserviere eine Tüte und hole sie im angegebenen Zeitfenster mit einem eigenen Beutel ab, um Verpackungsmüll zu sparen. Erledigt, wenn: Die erste gerettete Mahlzeit auf dem Tisch steht.

7.

Um offiziell bei Betrieben (Supermärkte, Cafés) abholen zu dürfen, musst du vom Foodsharer zum Foodsaver aufsteigen. Lies dir das Foodsharing-Wiki zu den Themen Hygiene und Verhaltensregeln durch und starte das Online-Quiz. Nach Bestehen musst du drei Einführungsabholungen mit erfahrenen Rettern absolvieren. Erledigt, wenn: Das Quiz erfolgreich bestanden wurde.

8.

Nutze Online-Shops wie Motatos.de, um Lebensmittel zu kaufen, die aufgrund von Designfehlern, Überproduktion oder kurzem MHD nicht mehr im regulären Handel sind. Dies reduziert Waste auf der Produktionsebene und spart bis zu 80% des Preises. Erledigt, wenn: Eine erste Bestellung von haltbaren Grundnahrungsmitteln getätigt wurde.

9.

Lege einen festen Termin fest (z.B. Sonntagabend), an dem du den gesamten Kühlschrank prüfst. Verarbeite alles, was nicht mehr bis zur nächsten Woche hält, zu einer 'Restepfanne' oder einer Suppe. Friere Reste, die du nicht sofort essen kannst, portionsweise ein. Erledigt, wenn: Der Termin fest im Kalender steht und die erste Sonntags-Verwertung durchgeführt wurde.

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