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Körpersprache für Präsenz

K
von @Krzysztof
Persönlichkeitsentwicklung

Wie wirke ich in Räumen sofort selbstbewusster durch die Korrektur meiner unbewussten Signale?

Projekt-Plan

10 Aufgaben
1.

Fokussiere dich auf die limbischen Reaktionen (Einfrieren, Flucht, Kampf) und wie sie sich in den Füßen und Beinen zeigen. Achte besonders auf das Konzept der 'Beruhigungsgesten' (Hals berühren, Kleidung richten), um deine eigenen Stresssignale zu identifizieren. Erledigt, wenn: Du eine Liste deiner Top 3 unbewussten Stresssignale schriftlich festgehalten hast.

2.

Stelle dein Smartphone auf und nimm dich dabei auf, wie du 2 Minuten lang über ein beliebiges Fachthema sprichst. Analysiere das Video auf:

  • Raumeinnahme: Stehst du breitbeinig oder machst du dich klein?
  • Hände: Sind sie sichtbar oder in den Taschen/hinter dem Rücken?
  • Kopfhaltung: Neigst du den Kopf (Unterwerfung) oder hältst du ihn gerade? Erledigt, wenn: Das Video aufgezeichnet und die Analyse-Checkliste ausgefüllt ist.
3.

Stelle dir vor, ein goldener Faden zieht dich am Scheitelpunkt deines Kopfes sanft nach oben. Dies richtet die Wirbelsäule auf, ohne steif zu wirken. Kombiniere dies mit dem 'Surfbrett-Gefühl' (lockere Knie, fester Stand), um Souveränität statt Arroganz auszustrahlen. Erledigt, wenn: Du diese Haltung heute in mindestens 3 Gesprächen bewusst für jeweils 60 Sekunden eingenommen hast.

4.

Nimm vor einem wichtigen Meeting für exakt 2 Minuten eine expansive Haltung ein (z.B. die 'Victory-Pose' oder Hände in die Hüften). Nutze dafür einen privaten Raum (Toilette oder leeres Büro). Ziel ist die psychologische Priming-Wirkung für mehr Selbstvertrauen. Erledigt, wenn: Die 2-Minuten-Stoppuhr abgelaufen ist und du unmittelbar danach den Raum betrittst.

5.

Bringe deine Fingerspitzen beider Hände leicht zusammen, sodass sie ein Dach bilden (bekannt als Merkel-Raute-Variation). Nutze diese Geste, wenn du einen wichtigen Punkt unterstreichst oder zuhörst, um Kompetenz und Autorität zu signalisieren. Erledigt, wenn: Du die Geste in einem Meeting mindestens zweimal gezielt eingesetzt hast, um Ruhe auszustrahlen.

6.

Halte während eines Gesprächs zu 50 % der Zeit Augenkontakt beim Sprechen und zu 70 % beim Zuhören. Dies signalisiert Interesse und Selbstbewusstsein, ohne aggressiv zu wirken. Vermeide das schnelle Wegschauen nach unten. Erledigt, wenn: Du einen kompletten Arbeitstag lang diese Regel bei jedem Gesprächspartner angewendet hast.

7.

Richte deinen gesamten Körper (Bauchnabel-Regel) direkt auf die Person aus, mit der du sprichst. Vermeide es, den Oberkörper wegzudrehen, da dies Desinteresse oder Fluchtinstinkt signalisiert. Kombiniere dies mit einem langsamen Lächeln (Savoring Smile) nach Vanessa Van Edwards. Erledigt, wenn: Du bei der nächsten Begrüßung Körpermitte und Blick für 5 Sekunden synchron auf dein Gegenüber ausgerichtet hast.

8.

Identifiziere deine typischen Stressgesten (z.B. Ring drehen, Nacken reiben, Lippen zusammenpressen). Ersetze diese durch bewusste Stille der Hände (Hände flach auf den Tisch oder locker in den Schoß). Ruhe im Körper assoziiert das Gehirn des Gegenübers mit Status. Erledigt, wenn: Du in einer stressigen Situation 3 Minuten lang keine einzige Selbstberührungs-Geste gemacht hast.

9.

Vermeide die 'Up-Talk'-Tendenz (Satzende geht hoch wie bei einer Frage). Übe, deine Stimme am Ende eines Aussagesatzes leicht abzusenken. Dies vermittelt Entschlossenheit und Glaubwürdigkeit. Erledigt, wenn: Du eine Sprachnachricht an dich selbst aufgenommen hast, in der 5 Sätze mit abfallender Intonation enden.

10.

Blocke dir jeden Sonntag 15 Minuten im Kalender. Reflektiere:

  • In welcher Situation fühlte ich mich unsicher?
  • Welche körperlichen Signale habe ich gesendet?
  • Wo konnte ich Raum einnehmen? Setze ein konkretes Ziel für die kommende Woche (z.B. 'Mehr Gestik mit offenen Handflächen'). Erledigt, wenn: Der Termin im Kalender steht und das erste Audit schriftlich vorliegt.
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