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Uni-Hannover
14. März 2017

Ästhetische Lern und Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen

Diese Veranstaltung befasst sich mit ästhetischen Lern- und Bildungsprozessen in verschiedenen (Lebens-)Phasen und Kontexten; konkret mit der bildnerischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen (am Beispiel der Kinder- und Jugendzeichnung, des plastischen Gestaltens, des ästhetischen Verhaltens im kindlichen Spiel, der kindlichen...

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Diese Veranstaltung befasst sich mit ästhetischen Lern- und Bildungsprozessen in verschiedenen (Lebens-)Phasen und Kontexten; konkret mit der bildnerischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen (am Beispiel der Kinder- und Jugendzeichnung, des plastischen Gestaltens, des ästhetischen Verhaltens im kindlichen Spiel, der kindlichen Rezeptionsfähigkeit sowie jugendkultureller Ausdrucksformen). In dieser Auseinandersetzung mit ästhetischen Erfahrungs- und Bildungsprozessen in -alten und neuen Medien- sind auch die Strukturmomente ästhetischer Erfahrung sowie die Anschlussfähigkeit an Phänomene der (Gegenwarts-)Kunst und Analogien zu (aktuellen) künstlerischen Strategien herauszustellen und zu diskutieren. Die Relevanz der vielschichtigen Erkenntnis- und Wirkungspotenziale von bildender Kunst und visueller Medien sowie die Erfahrungs- und Förderpotentiale von bildnerisch-gestalterischen Prozessen für eine inklusive Didaktik ästhetischer Bildung wird unter kritischer Berücksichtigung entwicklungs- und wahrnehmungspsychologischer Erkenntnisse der bildnerischen Entwicklungsphasen sowie der besonderen Wahrnehmungs-, Ausdrucks- und Darstellungsweisen von Kindern und Jugendlichen hin reflektiert. Schulische wie außerschulische, formale wie informelle Lehr-/Lernprozesse und der Umgang mit Heterogenität von Lerngruppen, die Formen und Verfahren der inneren Differenzierung und Individualisierung erfordern, werden in den Überlegungen zu didaktisch-methodischen Konsequenzen für Bild-/Werkauswahl, Inszenierung von Zugängen, Planung von Handlungschoreographien und kreativitätsfördernde Settings, Materialangeboten und Interaktionsformen ebenso aufgegriffen wie das -Sprechen über Kunst- in formalen Bildungssituationen, die sowohl ästhetische Erfahrung als auch den Aufbau von Bildkompetenz im Blick haben. Eine entsprechende thematische Vertiefung erfolgt in Absprache mit den Seminarteilnehmer/innen. Literatur wird über Stud.IP bekannt gegeben. Kunst, B. A. Sonderpädagogik Universität Hannover SoSe 2016 Improda Dennis