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Uni-Düsseldorf
14. März 2017

Aufbauseminar Heimat die Stadt und das Selbst Eine Geschichte des deutschen Films Heimat the City and the Self A History of German Film

Dieses Seminar leistet eine Einführung in den deutschen Film von seinem Anfang im November 1895 im Wintergarten Varieté bis hin zum gegenwärtigen Erfolg der -Berliner Schule- (vor allem in Frankreich). Im Mittelpunkt steht dabei die Auseinandersetzung mit Filmen, die wir...

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Dieses Seminar leistet eine Einführung in den deutschen Film von seinem Anfang im November 1895 im Wintergarten Varieté bis hin zum gegenwärtigen Erfolg der -Berliner Schule- (vor allem in Frankreich). Im Mittelpunkt steht dabei die Auseinandersetzung mit Filmen, die wir jede Woche sehen werden. Die Vorführungen finden dienstags statt, bei den Lehrveranstaltungen werden wir die gezeigten Filme in Ausschnitten im Detail untersuchen. Dabei wird folgende Frage wegweisend sein: Welche Form des Zugangs zum Abwesenden kann das bewegte Bild anbieten, sei es zeitlich oder geographisch? Wir werden im Laufe des Semesters drei Hauptthemen diskutieren, um ihre diskursiven und ästhetischen Auswirkungen in den Filmen genauer zu überprüfen. Ein Schlüsselbegriff wird der Begriff -Heimat- sein, insbesondere dessen besondere affektive Kraft sowie dessen lokale und sehr spezifische Konnotationen. Zugleich deutet der Heimatbegriff auf eine Situation der Hassliebe, die sich sowohl auf das Land oder die Region wie auch auf das familäre Zuhause beziehen kann und somit sowohl auf eine nostalgische Sehnsucht als auch auf eine mögliche Quelle des Unheimlichen. Wir werden die Systeme individueller Zugehörigkeit untersuchen sowie die Unterscheidungen zwischen Selbst und Anderen, die in diesen Filmen zirkulieren und somit als Quellen des Affekts gelten, die in vielen Erscheinungsformen der deutschen Popkultur wiederholt werden. Popkultur und ihre spezifische Manifestation im deutschen Kontext ist unser zweites Hauptthema: Während oft behauptet wird, dass die Popkultur -global- bzw. universell zugänglich ist, werden wir die Frage stellen, ob das Vergnügen, das diese Filme ihren zeitgenössischen Zuschauern bereitet haben, für uns als heutige Zuschauer noch immer zur Verfügung steht. Literatur vorbereitende Literatur: Kaes, Anton. German Cultural History and the Study of Film: Ten Theses and a Postscript New German Critique, No. 65, Cultural History/Cultural Studies (Spring - Summer, 1995), pp. 47-58. Kracauer, Siegfried. -Einleitung.- Von Caligari to Hitler. Frankfurt: Suhrkamp Verlag. Rosen, Philip. History, Textuality, Nation: Kracauer, Burch and Some Problems in the Study of National Cinemas. Theorizing National Cinema. Eds. Valentina Vitali & Paul Willemen. London: British Film Institute, 2006. pp. 17-28. vorbereitende Literatur: Kaes, Anton. German Cultural History and the Study of Film: Ten Theses and a Postscript New German Critique, No. 65, Cultural History/Cultural Studies (Spring - Summer, 1995), pp. 47-58. Kracauer, Siegfried. -Einleitung.- Von Caligari to Hitler. Frankfurt: Suhrkamp Verlag. Rosen, Philip. History, Textuality, Nation: Kracauer, Burch and Some Problems in the Study of National Cinemas. Theorizing National Cinema. Eds. Valentina Vitali & Paul Willemen. London: British Film Institute, 2006. pp. 17-28. Bemerkung Sichtungen: Studierende sollten am Anfang des Semesters alle Filme, die im Seminar diskutiert werden, auf eine eigene Festplatte überspielen lassen, um die Filme in der korrekten Fassung (!) zu einer anderen Zeitpunkt zu sichten. Jeder Studiernede im Seminar wird pro Woche einen 1-Seiten Text zum Film einreichen müssen; somit ist eine genau Betrachtung und Auseinandersetzung mit den Filmen obligatorisch. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!DIE ERSTE SITZUNG FINDET ERST AM 29. Oktober 2015 STATT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Institut für Medien- und Kulturwissenschaft Universität Düsseldorf WiSe 2015/16 Univ.-Prof. Dr. Curtis Robin