Uni-Siegen
14. März 2017Biographiearbeit und Zukunftsplanung Der Ansatz des Person centred Thinking als Handlungsansatz in der Sozialpädagogik
Personzentriertes Denken (Person-centred Thinking) bezieht sich auf eine grundsätzliche Haltung in der direkten Arbeit mit Menschen. Es erfordert einen individuellen und wertschätzenden Blick auf den Menschen in seiner Situation. Die Person, um die es geht, steht im Mittelpunkt mit ihren...
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Jetzt Lernplan erstellenPersonzentriertes Denken (Person-centred Thinking) bezieht sich auf eine grundsätzliche Haltung in der direkten Arbeit mit Menschen. Es erfordert einen individuellen und wertschätzenden Blick auf den Menschen in seiner Situation. Die Person, um die es geht, steht im Mittelpunkt mit ihren Wünschen und Träumen, ihren Zielen und Plänen, ihren Fähigkeiten und Gaben, aber auch mit ihren Bedarfen an Unterstützung. Mit Hilfe von verschiedenen Methoden und Techniken wird erarbeitet, was der Person wichtig ist, was ihrem Umfeld für die Person wichtig ist und was die Person in ihrem Leben ändern möchte.
Biographiearbeit richtet den Blick in die Vergangenheit und fragt danach, welche Erfahrungen, Situationen, Begegnungen in die Gegenwart geführt haben.
Zukunftsplanung fragt danach, was sich ändern soll und was die Person stärken kann, um ihre Ziele zu erreichen.
In dem Seminar werden Methoden und Techniken der Biographiearbeit und Zukunftsplanung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in erschwerenden Lebensistuationen am eigenen Beispiel ausprobiert.
Für Ihre Teilnahme an dem Seminar ist Ihre Bereitschaft wichtig, die eigene Lebensgeschichte und Zukunftsfragen aktiv in die Zusammenarbeit im Seminar einzubringen. Deshalb ist ein respektvoller und wertschätzender Umgang miteinander in einem verbindlichen Rahmen notwendig und wird vorausgesetzt.
Bitte bringen Sie außer der Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit für die Termine im Januar Farbstifte, Klebstoff und eine Schere, sowie Fotos aus ihrer Kinder- und Jugendzeit mit, die sie auch anderen Menschen zeigen und darüber sprechen mögen. (Nähere Erläuterungen dazu erfolgen beim Vorbereitungstermin.)
Niediek, Imke, Prof. Dr. phil.
Besuch von Modulelement 9.1 (Vorlesung Methodenentwicklung in der Sozialen Arbeit)
unbenoteter Leistungsnachweis: Erstellung einer eigenen Lebenslinie zur Sitzung am 21.01.2016 und Protokoll einer selbst organisierten Gruppenarbeit im Anschluss an das Seminar.
benoteter Leistungsnachweis: Wissenschaftliche Hausarbeit (15-20 Seiten) zur möglichen Umsetzung von Methoden der Biographiearbeit oder Zukunftsplanung in einem selbst gewählten Handlungsfeld der Sozialen Arbeit. (Formalia: Siehe Prüfungsordnung und -Hinweise zum Verfassen von studentischen Haus- und Abschlussarbeiten- der Fachkonferenz Soziale Arbeit.)
Universität Siegen
WiSe 2016/17
Sozialpädagogik und Sozialarbeit
Konzepte der Sozialen Gruppenarbeit