Uni-Essen
14. März 2017Blockseminar Bilder im Kopf Deutsche russische und chinesische Stereotypen im Vergleich
Inhalte: In einer immer weiter globalisierten Welt scheint alles einfach: Kontakt ist durch die Digitalisierung der Welt innerhalb von Sekunden herstellbar, studieren überall möglich und die Multikulturalität und Mobilität der Gesellschaften führt in einer -gemeinsamen Welt- zu einem besseren gegenseitigen...
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In einer immer weiter globalisierten Welt scheint alles einfach: Kontakt ist durch die Digitalisierung der Welt innerhalb von Sekunden herstellbar, studieren überall möglich und die Multikulturalität und Mobilität der Gesellschaften führt in einer -gemeinsamen Welt- zu einem besseren gegenseitigen Verstehen. Stimmt das wirklich?
Oder existieren weiterhin bestimmte Vorurteile, die unser Denken und Handeln beeinflussen, ohne dass wir uns dessen bewusst sind?
Glauben Sie, dass die meisten Deutschen die Russen für trinkfreudig und die Chinesen für ein Volk der Zukunft halten? Glauben Sie, dass die Russen die Deutschen für geizig und die Chinesen die Deutschen für fernsehbegeistert halten? Wenn Sie sich dafür interessieren, was für Meinungen existieren und worauf sie sich gründen, werden Sie in diesem Seminar etwas darüber erfahren können.
Stereotypen, die bei Deutschen in Bezug auf Chinesen und Russen bestehen und umgekehrt solche, die bei den Chinesen und Russen gegenüber den Deutschen existieren (sog. Heterostereotypen), sollen in dem Seminar erhoben, untersucht und diskutiert werden. Ergänzend sollen diese Daten auch verglichen werden mit den sog. Autostereotypen dieser Völker, d.h. mit den Meinungen, die die jeweiligen Völker über sich selber haben. Dabei wird es überraschende Erkenntnisse geben.
Den TeilnehmerInnen wird ein bereits ausgearbeiteter Fragebogen zur Verfügung gestellt, mit dem sie selbst Daten erheben werden. Die Ergebnisse werden im Seminar vorgestellt, diskutiert und mit anderen bestehenden Untersuchungen verglichen.
Lernziele:
Studierende erwerben theoretisch fundiertes Wissen zu Stereotypen und zu interkulturellem Wissen. Eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten und die Erhebung von Daten werden vermittelt und erfahren.
Literatur wird zu Beginn der Veranstaltung bekannt gegeben.
Institut für Optionale Studien IOS
Die Veranstaltung ist im fachfremden Modul E3 nicht geeignet für 2-Fach Studierende der Fak. GeiWi.
Regelmäßige Teilnahme und Referat.
In E3-Veranstaltungen ist die regelmäßige, aktive Teilnahme mit angemessener Vor-/Nachbereitung Voraussetzung, um zur Prüfung zugelassen zu werden. Geduldet wird im IOS eine entschuldigte (!) Fehlzeit von max. 2x2 SWS bei regulären wöchentlichen Veranstaltungen bzw. 3 Zeitstunden bei Blockveranstaltungen. Als Entschuldigungsgrund gelten: attestierte Krankheit, Klausurteilnahme und ähnliche Härtefälle. Nachträgliche Entschuldigungen können nicht berücksichtigt werden.
Universität Duisburg-Essen
SoSe 2013
Bachelor, Bachelor
Professor i.R.
Baur Rupprecht S i.R