Uni-Essen
14. März 2017Blockseminar Männer und Frauen in Arbeitswelt und Familie
Inhalte: Das Blockseminar ermöglicht den Studierenden eine Auseinandersetzung mit der Frage nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dabei werden sozialwissenschaftliche und sozialpolitische Perspektiven auf die Bereiche Familie, Arbeit und Geschlecht hergestellt. Das äußerst aktuelle Thema bietet einen guten Zugang...
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Das Blockseminar ermöglicht den Studierenden eine Auseinandersetzung mit der Frage nach der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dabei werden sozialwissenschaftliche und sozialpolitische Perspektiven auf die Bereiche Familie, Arbeit und Geschlecht hergestellt. Das äußerst aktuelle Thema bietet einen guten Zugang zu vielen Fragen, mit denen die deutsche Sozialpolitik heute beschäftigt ist und die in der öffentlichen Debatte aktuell diskutiert werden: Familie hat gesellschaftlich einen hohe Stellenwert und Familienpolitik stellt einen mittlerweile ausgedehnten Politikbereich dar. Trotzdem sehen sich viele junge Paare – und hierbei insbesondere Frauen – vor die schwere Aufgabe gestellt, Familie und Beruf zu vereinbaren und ein Nebeneinander beider Lebensbereiche zu organisieren. In diesem Blockseminar wird auf Basis wissenschaftlicher Beiträge diskutiert, welche Entwicklungen dazu geführt haben, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem ein Problem der Frauen ist, welche Geschlechterrollen hier zugrunde liegen und wie sich die Lebensbereiche Familie und Arbeit entwickelt haben.
Aktuellen Meinungsumfragen zufolge wünschen sich die meisten junge Frauen und Männer Kinder und berufliche Verwirklichung, finanzielle Unabhängigkeit und ein selbstbestimmtes Leben, und zwar ohne auf eine eigene Familie zu verzichten: Wie lassen sich also diese Probleme angesichts der schwierigen Arbeitsmarktlage, geringer Geburtenzahlen und nach wie vor bestehender Arbeitsmarktungleichheit zwischen Männern und Frauen zielführend angehen?
Lernziele:
Die Studierenden sind in der Lage, die Bedeutung und Funktionen die Familie in unserer Gesellschaft hat und die Veränderungen des familiären Zusammenlebens in den letzten Jahrzehnten einzuordnen und zu hinterfragen. Weiterhin können Studierende einschätzen, welche Formen von Arbeit zu unterscheiden sind, welche Bedeutung und geschlechtsspezifische Rollenzuschreibungen der Trennung von Erwerbs- und Familienarbeit zugrunde liegen und inwieweit diese Phänomene das nach wie vor bestehende Problem der Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit beeinflussen.
Bäcker, Gerhard et al. (2008): Sozialpolitik und Soziale Lage in Deutschland. Band 1 und 2. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.
Bothfeld, Silke et al. (Hrsg.): WSI-FrauenDatenReport 2005. Handbuch zur wirtschaftlichen und sozialen Situation von Frauen, hrsg. von der Hans-Böckler-Stiftung. Düsseldorf/Berlin: Edition Sigma.
Kursmaterialien werden online über die Moodle-Präsenz des Seminars zur Verfügung gestellt (http://moodle.unidue.de).
Institut für Optionale Studien IOS
Diese Veranstaltung ist im fachfremden Modul E3 nicht geeignet für Studierende der Fak. GesWi.
Regelmäßige und aktive Teilnahme, Lesen der Pflichtlektüre sowie Übernahme eines Gruppenreferats inkl. Thesenpapier (3 Credits) und fakultativ zusätzlich drei Exzerpte über die Pflichtlektüre (4 Cr.)
In E3-Veranstaltungen ist die regelmäßige, aktive Teilnahme mit angemessener Vor-/Nachbereitung Voraussetzung, um zur Prüfung zugelassen zu werden. Geduldet wird eine entschuldigte (!) Fehlzeit von max. 3 Std. bei den BS mit einem Umfang von 30 Std..
Universität Duisburg-Essen
WS 2010/11
Bachelor, Bachelor
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