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Uni-Kassel
14. März 2017

Blockseminar Vorurteile abbauen Multiprofessionell kooperieren Achtung Nur gemeinsam mit Veranstaltung Nr 11464 Modul S zu belegen

!!! Bitte beachten Sie dringend: Die Veranstaltung -Vorurteile abbauen - Multiprofessionell kooperieren- im Modul 7 (2 SWS) ist an die Veranstaltung 11464 im Modul S -Schüler_innen trainieren - Vorurteile abbauen- (2 SWS) gebunden und kann NUR gemeinsam mit der Veranstaltung...

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!!! Bitte beachten Sie dringend: Die Veranstaltung -Vorurteile abbauen - Multiprofessionell kooperieren- im Modul 7 (2 SWS) ist an die Veranstaltung 11464 im Modul S -Schüler_innen trainieren - Vorurteile abbauen- (2 SWS) gebunden und kann NUR gemeinsam mit der Veranstaltung im Modul S belegt werden (insgesamt 4 SWS in einem Semester). In beiden Seminaren können Studien und Prüfungsleistungen erbracht werden.   1. Termine: 14.04.16             Vorbesprechung 16.04.16             Block I  (ca. 10-18 Uhr/Block) 23.04.16             Block II 07.05.16             Block III 21.05.16             Block IV Danach folgt die Praxisphase an der Schule (bis spätestens 18.07.16). 2. Kommentar -Zunächst erarbeiten sich Studierende des Lehramts und des Sozialwesens an vier Seminartagen gemeinsam die Grundlagen eines -Anti-Bias-Trainings- zum bewussten Umgang mit Vorurteilen und Diskriminierung, welches in der Praxisphase mit Schüler_innen in der Ganztagsschule eingesetzt werden soll. Dabei spielt die Reflexion eigener Einstellungen eine wichtige Rolle. Ein zweiter Block des Seminars findet als Praxisphase statt. Studierende setzen im Tandem (Studierende_r der Sozialen Arbeit + Studierende_r des Lehramts) vier 90-minütige Einheiten mit Schüler_innen einer Ganztagsschule (in der Klassenstufe 7) um. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche dabei zu unterstützen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und demokratische Basiskompetenzen zu erwerben. Gleichzeitig erproben Studierende des Lehramts und der Sozialen Arbeit in dem Projekt nicht nur multiprofessionelle Kooperation, sondern können ihre pädagogischen Fähigkeiten trainieren. Den Umgang mit Kindern/Jugendlichen bereits im Studium zu üben, wirkt sich, wie in einschlägiger Literatur vielfach betont wird, positiv auf die pädagogische Kompetenz (in der späteren Berufspraxis) aus. Nebenbei werden so auch auf der Basis verschiedener Lerntheorien Erkenntnisse über effektive und weniger effektive Unterrichtsmethoden gewonnen. Grundlegendes Ziel ist weiterhin die Sensibilisierung für verschiedene Formen von Ausgrenzung und Diskriminierung. Es sollen Lernerfahrungen auf allen Seiten ermöglicht werden, die Inklusion, Respekt für Verschiedenheit sowie Nicht-Akzeptanz von Ausgrenzung und Diskriminierung fördern. Elementar für uns ist auch, Alternativen zu ausgrenzenden, diskriminierenden Denk- und Handlungsweisen zu entwickeln. Vorurteilsbewusstes Handeln kann gelernt werden. Mit dem erfahrungsbasierten Konzept sollen emotionales Begreifen und die eigene Auseinandersetzung angeregt werden. Dazu werden verschiedene Übungen mit dem Fokus auf innere Erfahrungen und Gruppenprozesse durchgeführt. Die Arbeit mit den Schüler_innen orientiert sich an den eigenen Erfahrungsschätzen der Kinder und Jugendlichen.- FB 01 Humanwissenschaften Uni Kassel SoSe 2016 Soziale Arbeit Soziale Arbeit Dollichon Nora Sophie