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Uni-München
14. März 2017

Doktorandenseminar Grundlagentexte der Antike Promotionsstudium ProLit

GRUNDLAGENTEXTE DER ANTIKE (2 SWS) Prof. Susanne Gödde, Prof. Bernhard Teuber vierzehntäglich, donnerstags, 14 – 18 h c. t. Schellingstraße 3 / Rückgebäude – Seminarraum R U104B (vormals: K 04B) Vorbesprechung am Montag, 6. Oktober 2014, 16 – 17 h...

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GRUNDLAGENTEXTE DER ANTIKE (2 SWS) Prof. Susanne Gödde, Prof. Bernhard Teuber vierzehntäglich, donnerstags, 14 – 18 h c. t. Schellingstraße 3 / Rückgebäude – Seminarraum R U104B (vormals: K 04B) Vorbesprechung am Montag, 6. Oktober 2014, 16 – 17 h c. t., im Besprechungsraum Schellingstraße 3 / Vordergebäude, S 332 Das Doktorandenseminar der Promotionsprogramme -ProLit- und -Mimesis- wird von Prof. Susanne Gödde (Griechische Philologie sowie Religionswissenschaft der Antike) und von Prof. Bernhard Teuber (Romanische Philologie) gehalten. Als Termine sind vorgesehen: - Einführung am Do, 16. Okt. (nur Teuber) - Do, 30. Okt. (Gödde / Teuber) - Do, 13. Nov. (Gödde / Teuber) - Do, 27. Nov. (Gödde / Teuber) - Do, 11. Dez. (Gödde /Teuber) - Do, 15. Jan. (Gödde / Teuber) - Do 29. Jan. (Gödde / Teuber) Die Themenstellung des Basisseminars geht auf einen Vorschlag der Kollegiatinnen und Kollegiaten zurück, die sich mit grundlegenden und wirkungsmächtigen Texten der griechischen und lateinischen Literatur befassen wollen. Vorgesehen ist eine einführende Sitzung, in der die Bandbreite antiker Kunst-, Fiktions- und Literaturkonzepte im Blick auf einschlägige Schriften (insbesondere Poetiken) beleuchtet werden soll (Plato, Aristoteles, Auctor ad Herennium, Horaz und Longinus). Die folgenden sechs Doppelsitzungen werden dann jeweils einem thematischen Komplex gewidmet sein, wobei in der ersten Hälfte ein einzelnes Werk oder ein Corpus von Texten aus unterschiedlichen Gattungen stehen wird und in der zweiten Hälfte, sofern gewünscht, auch Fragen der Rezeption, Aneignung und kreativen Transformation bis in die Moderne hinein zur Sprache kommen dürfen. Der Theorie, der Kritik und den Praktiken der Mimesis soll in diesem Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit zu Teil werden. Die Argumentation wird jeweils an aussagekräftigen Passagen erfolgen, die einer genauen Lektüre und Kommentierung unterzogen werden sollen. Für den Bereich der griechischen griechische Literatur lautet unser konkreter Vorschlag: Epik: Homer: Ilias oder Odyssee (evt. mit Ausblick auf Vergils Aeneis, auf Giraudoux' Theaterstück La Guerre de Troie naura pas lieu oder auf den Roman Ulysses von Joyce) Dramatik: Bakchen von Euripides (evt. mit auf Nietzsches Geburt der Tragödie oder Girard: Die Gewalt und das Heilige) Philosophie: Platons Mimesis-Kritik in der Politeia oder Eroskonzeption im Phaidros (evt. mit Ausblick auf Foucaults Geschichte der Sexualität, bspw. zum Gebrauch der Lüste) Für die lateinische Literatur sollen drei Themenkomplexe nach den Interessen der Teilnehmer ausgewählt werden. Genaues wird vereinbart in einer Vorbesprechung am Montag, 6. Oktober, 16 h c.t. statt, voraussichtlich im Besprechungsraum Schellingstraße 3 / Vordergebäude, S 332: Lyrik: Römische Liebeselegie und Ovids Liebeskunst von Ovid oder Vergils Bucolica oder Horaz Oden und Epoden (evt. mit Ausblick auf die europäische Lyrik der Neuzeit und/oder der Moderne, bspw. Römische El) Mythologie: Ovids Metamorphosen (evt. mit Ausblick auf die Rezeptionsgeschichte einer konkreten Verwandlungssage) Philosophie: Epistulae morales von Seneca oder Consolatio philosophiae von Boethius (evt. mit Ausblick auf Montaignes Essais) Roman: Petrons Satyrica und Der goldene Esel des Apuleius (evt. mit Ausblick auf den neuzeitlichen Schelmenroman oder auf den Film Satyricon von Fellini) Autobiographie: Confessiones von Augustinus (evt. mit Ausblick auf Rousseau: Les Confessions) s ist vorgesehen, dass zu den einzelnen Teilthemen Thesenpapiere und Impulsreferate vorbereitet werden, die einen Einstieg in die gemeinsame Diskussion ermöglichen. Department II - Griechische und Lateinische, Romanische, Italienische und Slavische Philologie, Sprachen und Kommunikation LMU München WiSe 1415 Prof.Dr. Teuber Bernhard