Uni-Kassel
17. Juli 2017Forschungswerkstatt Forschungswerkstatt I Einführung in die empirische Sozialforschung
Quantitative statistische Auswertungen bestimmen neben der Sozialforschung zunehmend sowohl die Planung der Sozialarbeit als auch die Evaluation der Tätigkeit der Sozialarbeiter/innen in ihren Dienststellen. In diesem Seminar setzen wir uns mit grundlegenden Konzepten und Begriffen der Statistik auseinander: Stichprobe vs....
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Jetzt Lernplan erstellenQuantitative statistische Auswertungen bestimmen neben der Sozialforschung zunehmend sowohl die Planung der Sozialarbeit als auch die Evaluation der Tätigkeit der Sozialarbeiter/innen in ihren Dienststellen.
In diesem Seminar setzen wir uns mit grundlegenden Konzepten und Begriffen der Statistik auseinander: Stichprobe vs. Gesamtpopulation; Vergleich statistischer Merkmale in verschiedenen Teilgruppen (z.B. Mittelwert und Streuung): welche Unterschiede werden üblicherweise als zufällig akzeptiert und welche als bedeutsam angesehen? Zusammenhang zweier Merkmale: einfache bivariante Kennziffern.
Wir werden dieses Seminar teilweise als Workshop durchführen, in dem Beispieldaten untersucht werden
-Forschungswerkstatt Einführung in empirische Sozialforschung-
Der Kurs ist als 2-teilige Veranstaltung ausgelegt, in der mit praktischen (simulierten) Daten eine Beispielforschung durchgeführt wird anhand derer der Bedarf an empirischer und statistischer Methodologie entdeckt und erarbeitet wird.
Teil 1:
Einführend in die empirische Sozialforschung ist zunächst der Blick auf das Instrument selbst: auf die Methoden der Empirischen Sozialforschung, ihre Theorie und auf ihre Paradigmen. In Gruppendiskussionen über konkurrierende Forschungsanträge entwickeln wir ein eigenes Mini-Forschungskonzept bis hin zur Grobgestaltung eines geeigneten Fragebogens.
Dieser Diskussionsprozeß dient zur Verdeutlichung der Grundproblematiken in einer praktischen quantitativ-empirischen Forschung und der praktischer Einübung der Orientierung eines Forschungsanliegens an einem theoretischen Kozept (Theorie, Konstrukte,Hypothesen, Operationalisierung).
Im folgenden werden weitere Grundaspekte detailliert: Erhebungsproblematiken/Instrumentengestaltung.
Metriken und Skalenniveu, univariate Kennziffern, Tabulierung und gängige Formen der grafischen Präsentation, einfache bivariate Kennziffern. Das Konzept der Streuung. Testen gegen eine Nullhypothese. (Chi-square)
Diese Methoden werden im Zusammenhang mit Datensätzen, die für diesen Kurs entwickelt wurden, direkt entwickelt.
Voraussetzungen: Es genügt die übliche Mathematik aus der Schule, mit der man z.B. Mittelwerte, Summen und Quadrate berechnen und Gleichungen umformen kann.
FB 01 Institut für Sozialwesen
Uni Kassel
WiSe 2011/12
Soziale Arbeit
Sozialwesen
Helms Gottfried