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Uni-Duisburg Essen
14. Mai 2015

Gesprächsformen im Vergleich: Beraten, coachen, streiten, verhandeln

Beschreibung der Veranstaltung Gesprächsformen im Vergleich: Beraten, coachen, streiten, verhandeln angeboten von dem Institut für Optionale Studien der Universität Duisburg Essen.

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Egal ob Beziehungsgestaltung, Wohnungssuche, Kindererziehung, Schuldenabbau oder Auswan­derung, ein Leben ohne Beratung und Coaching ist - zumindest wenn man ins Abendprogramm der privaten Fernsehsender schaut - kaum noch möglich. Auch im wirtschaftlichen Kontext scheint ohne Berater und Coaches nichts mehr zu funktionieren. Doch welche kommunikativen Muster und Anforderungen liegen einem Beratungsgespräch oder einem Coaching zu Grunde?

Kommunikation kann als eine Form der Zusammenarbeit verstanden werden, in der die Gesprächs­teil­neh­mer unterschiedliche Rollen wahrnehmen, Themen initiieren und Ziele verfolgen. Und auch der Weg, dieses Ziel zu erreichen, kann unterschiedlich gestaltet werden.

Manager in Konditions­verhand­lungen mit dem neuen Geschäftspartner und Nachbarn beim Streit über die Gartenzäune zeigen eventuell nicht das gleiche kommunikative Verhalten, wollen letztlich aber alle ihre eigenen Interessen so weit wie möglich durchsetzen. Worin unterscheiden sich dann aber die idealtypischen Handlungs­weisen dieser Kommunikationsformen? In dieser Veranstaltung werden zur Klärung dieser Frage alle vier Gesprächsformen in ihrer Theorie besprochen und anhand von Gesprächsausschnitten analysiert.

Zu diesem Zweck wird auf der Grund­lage eines gemeinsamen Kommunikationsverständnisses ein Kriterienkatalog erarbeitet, anhand dessen die verschiedenen Gesprächsformen näher bestimmt werden können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Vergleich zwischen den Gesprächsformen Beratung und Coaching sowie Verhandlung und Streit. Lernziele: Ziel des Seminars ist es, ein Bewusstsein für die Unterschiede der besprochenen Gesprächsformen und die daraus folgenden theoretischen Anforderungen an die Gesprächsteilnehmer zu schaffen.

Die Studierenden kennen Kriterien zur Einordnung von Gesprächen und haben einen Einblick in die Vorgehensweisen und Fragestellungen der Kommunikationswissenschaft erhalten. Die praktische Durchführung der einzelnen Gesprächsformen ist nur aus analysetechnischen Gründen geringer Bestandteil der Veranstaltung; im Vordergrund steht nicht das Training kommunikativer Fähigkeiten.