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Uni-München
14. März 2017

Hauptseminar Gegenwartsdramatik und postdramatisches Theater

Das Seminar soll Theatertexte seit den 1980er Jahren und vor allem aus der unmittelbaren Gegenwart untersuchen; der Fokus gilt dabei den Strukturen der Texte und ihrem Verhältnis zu aktuellen Praktiken des Theaters, die das traditionelle Dramen-Theater-Modell entgrenzen und hinter sich...

Was lernst du wirklich?

In diesem Seminar tauchst du in die Welt des modernen Theaters ab den 1980er Jahren ein. Du analysierst, wie aktuelle Theatertexte aufgebaut sind und wie sie traditionelle Bühnenformen aufbrechen, um neue Ausdrucksweisen zu finden. Dabei lernst du, die Verbindung zwischen Textstrukturen und innovativen Theaterpraktiken zu verstehen.

Das wirst du lernen

  • Moderne Theatertexte seit den 1980er Jahren kritisch analysieren und interpretieren.
  • Die theoretischen Grundlagen des postdramatischen Theaters und der Performance-Theorie verstehen.
  • Aktuelle Entwicklungen im Theater, wie dokumentarisches Theater und soziale Interventionen, einordnen können.
  • Wichtige Autor*innen und Theatermacher*innen der Gegenwartsdramatik benennen und ihre Werke diskutieren.
  • Die Beziehung zwischen Textstruktur und innovativen Theaterpraktiken erkennen und bewerten.

Passende Berufsfelder

Theaterdramaturgie und -produktionKulturjournalismus und -kritikVerlagswesen (Lektorat, Programmgestaltung)Kulturmanagement und FestivalorganisationWissenschaft und Forschung im Bereich Theater- und Literaturwissenschaft

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Offizielle Kursbeschreibung

Das Seminar soll Theatertexte seit den 1980er Jahren und vor allem aus der unmittelbaren Gegenwart untersuchen; der Fokus gilt dabei den Strukturen der Texte und ihrem Verhältnis zu aktuellen Praktiken des Theaters, die das traditionelle Dramen-Theater-Modell entgrenzen und hinter sich lassen. Diskutiert werden theoretische Beschreibungsmodelle (wie das -postdramatische Theater-, Performativitäts- und Performance-Theorie), konkrete Entwicklungen (wie neue Entwicklungen des 'Dokumentarischen' und theatrale Interventionen im sozialen Raum) und natürlich weiterhin einzelne AutorInnen (Heiner Müller, Elfriede Jelinek, Ewald Palmetshofer u.a.) und TheatermacherInnen (rimini protokoll, René Pollesch u.a.). Es werden erhebliche Lesebereitschaft und theoretisches Interesse vorausgesetzt. Geplant sind auch gemeinsame Theaterbesuche; der Fokus des Seminars liegt allerdings weiterhin auf literaturwissenschaftlichen Fragen! Achtung: Das Seminar wird – nach einer einführenden Sitzung am 10.10. – als Blockveranstaltung (vier Samstage) durchgeführt (siehe Termine). Sie müssen bei allen diesen Terminen Zeit haben – Ausnahmen gibt es nicht. Diese Sitzungen werden durch von den TeilnehmerInnen des Seminars zu erstellende, ausführliche handouts vorbereitet, die von allen Teilnehmern vorab gelesen sein müssen. Zur Vorbereitung auf das Seminar wird ferner die Erstellung eines Interessensexposés (1-2 Seiten) erwartet, aus dem relativ konkreten Themen- und Textvorschläge hervorgehen sollen. Dieses Exposé sollte bis 21.7. an michaelott@lmu.de gesendet werden. Zur Vorbereitung: Hans-Thies Lehmann, Postdramatisches Theater, Frankfurt/M. 1999 (u.ö.). Leistungsnachweis Grundsätzlich gilt für alle Studiengänge: Wenn es alternative Prüfungsformen gibt, dann liegt die Wahl der Prüfungsform bei dem/der Prüfenden. B.A.-Hauptfach Germanistik (2010): Hausarbeit (ca. 40.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet. Alle Lehrämter Deutsch (modularisiert) inklusive MA Berufliche Bildung (TUM), MA Wirtschaftspädagogik und Masternebenfach Neuere deutsche Literatur (im MA Soziologie): Hausarbeit (30.000-40.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet. UNTER VORBEHALT DER GENEHMIGUNG DER ENTSPRECHENDEN SATZUNG: Masterseminar der Neueren deutschen Literatur im Rahmen des Gemeinsamer Geistes- und Soz.Wiss. Profilbereichs: Forschungsorientierte Seminararbeit (ca. 45.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet. UNTER VORBEHALT DER GENEHMIGUNG DER ENTSPRECHENDEN SATZUNG: Masterseminar im Rahmen des M.A.-Studiengangs Germanistische Literaturwissenschaft Forschungsorientierte Seminararbeit (ca. 45.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet. Wichtig: Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung. Anmeldung Die Aufnahme in das Seminar erfolgt nach Zusendung eines Interessensexposés (1-2 Seiten), aus dem relativ konkreten Themen- und Textvorschläge hervorgehen sollen, an michaelott@lmu.de (bis 21.7.). Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften Grundsätzlich gilt für alle Studiengänge: Wenn es alternative Prüfungsformen gibt, dann liegt die Wahl der Prüfungsform bei dem/der Prüfenden. B.A.-Hauptfach Germanistik (2010): Hausarbeit (ca. 40.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet. Alle Lehrämter Deutsch (modularisiert) inklusive MA Berufliche Bildung (TUM), MA Wirtschaftspädagogik und Masternebenfach Neuere deutsche Literatur (im MA Soziologie): Hausarbeit (30.000-40.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet. UNTER VORBEHALT DER GENEHMIGUNG DER ENTSPRECHENDEN SATZUNG: Masterseminar der Neueren deutschen Literatur im Rahmen des Gemeinsamer Geistes- und Soz.Wiss. Profilbereichs: Forschungsorientierte Seminararbeit (ca. 45.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet. UNTER VORBEHALT DER GENEHMIGUNG DER ENTSPRECHENDEN SATZUNG: Masterseminar im Rahmen des M.A.-Studiengangs Germanistische Literaturwissenschaft Forschungsorientierte Seminararbeit (ca. 45.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet. Wichtig: Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung. LMU München WiSe 1415 Univ.Prof.Dr. Ott Hans Michael