Gruppe 1: Wolfgang Blösel: Der Prinzipat des Augustus Alte Geschichte, Rechts- und Verfassungsgeschichte, Geschichte Westeuropas Gruppe 2: Carsten Binder: Das dritte Griechenland Alte Geschichte, Außereuropäische Geschichte, Geschichte Westeuropas Gruppe 3: Sonja Plischke: Der zweite Punische Krieg Alte Geschichte, Außereuropäische Geschichte,...
Was lernst du wirklich?
In diesem Hauptseminar tauchst du tief in die faszinierende Welt der Punischen Kriege ein, mit besonderem Fokus auf den Zweiten Punischen Krieg und die prägende Figur Hannibals. Du analysierst die komplexen Ursachen und Verläufe dieser entscheidenden Konflikte, die Rom zur Weltmacht aufsteigen ließen und Karthago das Ende brachten. Dabei diskutierst du kontrovers die historischen Hintergründe, militärischen Strategien und die bis heute diskutierten Gründe für Erfolg und Misserfolg.
Das wirst du lernen
Die Ursachen, Verläufe und weitreichenden Folgen der Punischen Kriege detailliert analysieren können.
Die Rolle und Bedeutung zentraler historischer Persönlichkeiten wie Hannibal kritisch beurteilen.
Methoden der historischen Forschung und Quellenkritik auf antike Texte anwenden.
Komplexe politische und militärische Strategien der Antike nachvollziehen und bewerten.
Die Entstehung Roms als antike Weltmacht im Kontext der Punischen Kriege einordnen.
Fähigkeiten zur eigenständigen wissenschaftlichen Argumentation und Diskussion schärfen.
Passende Berufsfelder
Wissenschaft und Forschung (Alte Geschichte, Klassische Philologie)Kulturmanagement und MuseumsarbeitArchiv- und BibliothekswesenJournalismus und Verlagswesen (spezialisiert auf historische Themen)Bildung und Erwachsenenbildung (Lehrtätigkeit, Bildungsreferent:in)
Erstelle deinen persönlichen Lernplan
Wir helfen dir, diesen Kurs optimal vorzubereiten — mit einem individuellen Lernplan, Tipps und passenden Ressourcen.
Gruppe 1: Wolfgang Blösel: Der Prinzipat des Augustus
Alte Geschichte, Rechts- und Verfassungsgeschichte, Geschichte Westeuropas
Gruppe 2: Carsten Binder: Das dritte Griechenland
Alte Geschichte, Außereuropäische Geschichte, Geschichte Westeuropas
Gruppe 3: Sonja Plischke: Der zweite Punische Krieg
Alte Geschichte, Außereuropäische Geschichte, Rechts- und Verfassungsgeschichte, Geschichte Westeuropas
Über zwei Jahrhunderte lang war das Verhältnis Roms zur größten Seemacht des westlichen Mittelmeers von friedlichem Interessenausgleich bestimmt, bevor es im Jahre 264 v.Chr. zum folgenschweren Konflikt um die sizilische Stadt Messana kam. Dieser und zwei weitere Kriege brachten Rom den Aufstieg zur antiken Weltmacht und Karthago das Ende seiner Existenz, doch sie führten auch die Sieger an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Besondere Bedeutung nehmen in diesem Kontext der zweite Punische Krieg und die damit engverbundene Person Hannibals ein. Er ist bis auf den heutigen Tag eine der faszinierendsten Gestalten des Altertums. Für Rom war er die Personifikation des Gegners in einem Kampf, bei dem die Stadt und ihre italischen Bundesgenossen bis an den Rand der Katastrophe getrieben wurden. Warum Hannibal und die Karthager trotz triumphaler Siege über römische Heere in den ersten Kriegsjahren letztlich doch unterlagen, beschäftigt die Forschung bis heute. Das Seminar wendet sich sowohl der Vorgeschichte als auch der Entwicklung dieses zähen Ringens zu. Besonders Kriegsgründe und -hintergründe, Ursachen für Erfolge und Misserfolge, historische Auswirkungen sowie grundsätzliche Charakterzüge der Politik beider konkurrierenden Mächte bieten bis heute Stoff zu kontroverser Diskussion.
Literaturhinweise :
Christ, Karl: Hannibal, Darmstadt 2003.
Gerhold, Markus: Rom und Karthago zwischen Krieg und Frieden. Rechtshistorische Untersuchungen zu den römisch-karthagischen Beziehungen zwischen 241 v.Chr. und 149 v.Chr., Frankfurt/Main 2002.
Huß, Werner: Geschichte der Karthager, München 1985.
Huß, Werner: Karthago, München 1995.
Zimmermann, Klaus: Rom und Karthago, 2. durchg. Auflage, Darmstadt 2009.
Geschichte
Universität Duisburg-Essen
SoSe 2015
Professor
Blösel Wolfgang