Zurück zum Vorlesungsverzeichnis
Uni-München
14. März 2017

Hauptseminar Le contact linguistique en Alsace Sprachkontakt im Elsass

Die Zweisprachigkeit im Elsass ist gerade für deutsche Roma­nisten ein faszinie­rendes Thema. Zu Be­ginn des Seminars werden wir uns einen Überblick über zentrale Konzepte der Mehrsprachig­keits- und Sprachkontakt­for­schung verschaffen. Sodann wollen wir uns intensiv mit der historischen Entwicklung sowie mit...

Erstelle deinen persönlichen Lernplan

Wir helfen dir, diesen Kurs optimal vorzubereiten — mit einem individuellen Lernplan, Tipps und passenden Ressourcen.

Jetzt Lernplan erstellen
Die Zweisprachigkeit im Elsass ist gerade für deutsche Roma­nisten ein faszinie­rendes Thema. Zu Be­ginn des Seminars werden wir uns einen Überblick über zentrale Konzepte der Mehrsprachig­keits- und Sprachkontakt­for­schung verschaffen. Sodann wollen wir uns intensiv mit der historischen Entwicklung sowie mit den heu­tigen For­men und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen des deutsch-französischen Sprach­kon­takts im El­sass ausein­an­der­setzen. Den Höhepunkt des Seminars bildet eine – für alle Teilnehmer verpflichtende – Exkursion mit Unter­brin­gung in Straßburg vom 10. bis zum 15. Mai 2015. Vor Ort werden wir Sprecher des elsäs­si­schen Dia­lekts kennen­ler­nen, mit Spezialisten des el­säs­sischen Sprach- und Kulturkontakts diskutieren und das Son­dersammelgebiet Les Alsatiques der Bibliothèque Na­tio­nale et Universitaire erkunden. Schließlich wer­den wir selbst em­pi­rische Studien in Form von Sprecher­inter­views und Fragebogenerhebungen durch­führen, um so­wohl die sprachinternen Auswirkungen des Kontakts als auch die Ein­stel­lungen der dia­lek­tophonen El­säs­ser zu ihren Sprachen zu erforschen. Die Ergebnisse der studentischen Feld­for­­schungs­projekte werden nach der Exkursion im Seminar präsentiert und bilden auf Wunsch auch die Grundlage für die Seminar­ar­beit. Da schon zu Beginn der Ex­kur­sion historisches und methodisches Wissen präsent sein muss, startet das Seminar in der letzten Woche der vorlesungsfreien Zeit mit zwei obligatorischen Blocksitzungen, die am 9. und 10. April 2015, jeweils von 14 bis 17 Uhr, stattfinden (der Raum wird rechtzeitig bekannt­ge­ge­ben). Zum Aus­gleich der in die Blocksitzungen und in die Exkursion investierten Arbeitszeit findet am 20. und 27. Mai kein Unterricht statt, und das Seminar en­det bereits am 17. Juni. Zur frühzeitigen Planung des Semesterprogramms laden wir alle Studierenden, die an einer Teil­nahme interessiert sind, zu einer obligatorischen Vorbesprechung ein, die am Mittwoch, 4. Februar 2015, um 18:15 Uhr in Raum S227 (Schellingstr. 3, VG) stattfindet. Um einen optimalen Ablauf der Exkursion zu ge­währ­leisten, muss die Teil­nehmerzahl auf 16 Studierende beschränkt werden. Das Seminar wird zum Teil in deutscher, zum Teil in französischer Spra­che stattfinden. Der finanzielle Eigen­anteil, den jeder Exkursionsteilnehmer zu tragen hat, beläuft sich auf 100 EUR zuzüglich der indivi­du­ellen Ver­­pfle­gungs­ko­sten. Alle übrigen Aufwendungen (fünf Über­nach­tungen, Hin- und Rück­rei­se im Bus, Ein­tritts­karten und Nutzung öffentlicher Ver­kehrs­mittel vor Ort) übernimmt das In­stitut für Ro­ma­nische Phi­lo­logie. Marzo, Daniela , Univ.Prof.Dr. LMU München SoSe 2015 Dr. Grübl Klaus