Uni-München
14. März 2017Hauptseminar Satzaufbau und Satzkomplexität
Worum geht es in diesem Hauptseminar? Programmatisch sei Polenz, Peter von (2008: 51) zitiert: -Man fragt also in der Satzsemantik […] nicht mehr nur danach, was z. B. der Genitiv alles bedeuten kann, sondern umgekehrt z. B. auf welche verschiedenen...
Erstelle deinen persönlichen Lernplan
Wir helfen dir, diesen Kurs optimal vorzubereiten — mit einem individuellen Lernplan, Tipps und passenden Ressourcen.
Jetzt Lernplan erstellenWorum geht es in diesem Hauptseminar? Programmatisch sei Polenz, Peter von (2008: 51) zitiert:
-Man fragt also in der Satzsemantik […] nicht mehr nur danach, was z. B. der Genitiv alles bedeuten kann, sondern umgekehrt z. B. auf welche verschiedenen Weisen ein ‚possessiv‘-Verhältnis [sic] ausgedrückt werden kann; dabei kommt man weit über den Genitiv hinaus zu einer Vielfalt syntaktischer Ausdrucksmöglichkeiten für ‚possessive‘ Beziehungen.- [Nachweis: HS-Webseite]
Fragen wir uns, was bei einem Satzaufbau - ausgehend vom Satzkern: SUBJ + P, Verbmarkierung etc. - semantisch geschieht bzw. was wir tun können, und zwar vom Elementaren (Es regnet, Kimba schläft) hin zum Komplexen (wie der temporalen, kausalen etc. Relationierung von Sachverhalten)!
Fragen wir uns, welche semantischen Kategorien wann (auf Satzebene, auf Satzgliedebene, attributiv, welcher Konstituente zugeordnet, ...?) mit welchen Mitteln (flexional, Wort, Phrase, Satz, ...) kodiert wird: Prädikation, Referenz, der Sachverhaltskern, Raum, Zeit, Deixis, Modalität (z. B. Verbmodus, MV, Satzadvb, ...?), Quantifizierung, Possession (z. B. Posspron, Gen. poss., von-PP, haben, besitzen; Pertinenzdativ?) etc.!
Sie sehen, das ist ein anspruchsvolles Programm. Ihre intensive Mitarbeit wird also gefragt sein! Gute Kenntnisse in Syntax und/oder Semantik wären hilfreich. Am wichtigsten sind wie immer Neugierde und Motivation!
Informieren Sie sich auf unserer HS-Webseite:
http://wolfgang-schindler.userweb.mwn.de/hs-satzaufbau.html
Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaften
Grundsätzlich gilt für alle Studiengänge:
Wenn es alternative Prüfungsformen gibt, dann liegt die Wahl der Prüfungsform bei dem/der Prüfenden.
B.A.-Hauptfach Germanistik:
Hausarbeit (ca. 40.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet.
Alle Lehrämter Deutsch (modularisiert) inklusive MA Berufliche Bildung (TUM) und MA Wipäd:
Hausarbeit (30.000-40.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet.
M.A. Germanistische Linguistik (vorläufig, weil Satzung noch nicht rechtskräftig):
Forschungsorientierte Seminararbeit (ca. 45.000 Zeichen). Die Prüfung wird benotet.
Im Rahmen des Profilbereichs in Masterstudiengängen (vorläufig, weil Satzung noch nicht rechtskräftig):
Forschungsorientierte Seminararbeit (ca. 45.000 Zeichen)
Wichtig:
Für alle Studiengänge gilt: Rechtsverbindlich ist nur die jeweilige Prüfungs- und Studienordnung in der jeweils aktuell gültigen Fassung.
LMU München
SoSe 2016
Dr.
Schindler Wolfgang