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Uni-Siegen
15. März 2017

Kollegiale Fallberatung als Form der Kooperation im Lehrerberuf

Ziele des Seminars: Sie erwerben praktische Beratungskompetenzen und sind in der Lage eine kollegiale Fallberatung durchzuführen. Die Reflexion der eigenen beruflichen Tätigkeit und der Berufsrolle wird angeregt. Eine Sensibilisierung für das eigene Kommunikationsverhalten, den Umgang mit Konflikten und Problemlösung in...

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Ziele des Seminars: Sie erwerben praktische Beratungskompetenzen und sind in der Lage eine kollegiale Fallberatung durchzuführen. Die Reflexion der eigenen beruflichen Tätigkeit und der Berufsrolle wird angeregt. Eine Sensibilisierung für das eigene Kommunikationsverhalten, den Umgang mit Konflikten und Problemlösung in Berufsfeld und Alltag gehen mit den o.g. Zielen einher. Inhalt und Ablauf: Kollegiale Fallberatung ist ein Instrument zur Professionalisierung und Entlastung von Lehrerinnen und Lehrern und hat sich in den letzten Jahren in allen Phasen der Lehrerbildung als Verfahren zur kooperativen Reflexion beruflich herausfordernder Situationen etabliert. Im Rahmen des Seminars soll das Konzept der Kollegialen Fallberatung sowohl aus theoretischer als auch praktischer Perspektive in den Blick genommen werden. Im ersten Teil (3 Blocktermine) werden theoretische Grundlagen aus Kommunikations-psychologie, kollegialer Beratung und Professions-forschung vermittelt. Diese werden in Übungen im Seminar vertieft. Die Studierenden machen sich mit dem Ablauf einer kollegialen Fallberatung vertraut. Im zweiten Teildes Seminars (Kompaktwochenende), gleichzeitig dem Abschluss, kommen die erworbenen Kenntnisse in Kleingruppen (je 6-8 TN) zur weiteren Anwendung. An zwei Tagen führen die Studierenden die sechs Phasen der Kollegialen Fallberatung (nach Tietze 2003) eigenständig und mehrfach durch. Die Studierenden werden aufgefordert, eigene Anliegen/ Konflikte als -Fallgeber/in- in ihrer Kleingruppe vorzutragen. Aufgabe der Gruppe wird sein, diesen -Fall- nach standardisierter Methode zu beraten. Abschließend findet eine Reflexion und Evaluation der gesamten Veranstaltung statt.

Grundlagen: Tietze,Kim-Oliver (2003): Kollegiale Beratung. Problemlösungen gemeinsam entwickeln. Reinbek. Schulz v. Thun, Friedemann (2010): Miteinander reden. Störungen und Klärungen. Band 1. Reinbek. Bildungswissenschaften, LA Bachelor HRSGe, PO 2011 Bereitschaft zu allen Terminen durchgehend anwesend zu sein! Ohne Ausnahme. Modul B1 muss abgeschlossen sein. Studienleistung: Aktive Teilnahme (d. h. z. B. Vorbereitung der Lektüren, Partner- und Gruppenarbeit, Beteiligung an Diskussionen, durchgehende Anwesenheit) Prüfungsleistung: Mitwirkung als Gruppenleitung einer Kleingruppe. Genauere Erläuterungen und Absprachen erfolgen in der ersten Sitzung. Universität Siegen WiSe 2014/15 Schulpädagogik Dipl.-Päd. Heiligtag Nathalie