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Uni-Dortmund
14. März 2017

Kolloquium Forschungskolloquium Begleitlektüren zur Ringvorlesung Schreiben

Das Forschungskolloquium widmet sich jeweils am Vorabend der intensiven gemeinsamen Diskussion zur Vorbereitung auf den im Rahmen der großen zweisemestrigen Ringvorlesung -Schreiben- anstehenden (Doppel)Vortrag. Das Programm zur Ringvorlesung entnehmen Sie bitte den verschiedenen Ankündigungen. Hier der Ankündigungstext: -Die Kulturtechnik des...

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Das Forschungskolloquium widmet sich jeweils am Vorabend der intensiven gemeinsamen Diskussion zur Vorbereitung auf den im Rahmen der großen zweisemestrigen Ringvorlesung -Schreiben- anstehenden (Doppel)Vortrag. Das Programm zur Ringvorlesung entnehmen Sie bitte den verschiedenen Ankündigungen. Hier der Ankündigungstext: -Die Kulturtechnik des Schreibens erlernt heute jeder in der Schule, ohne gleichzeitig darüber unterrichtet zu werden, wie komplex seine Voraussetzungen und wie ereignisreich seine Geschichte sind. Aus der Perspektive der literaturwissenschaftlichen Schreibprozessforschung sind vor allem die Widerstände sprechend, auf die beim Schreiben die Sprache (Semantik des Schreibens), die Schreibwerkzeuge (Instrumentalität des Schreibens) und die Gesten (Körperlichkeit des Schreibens) in ihrem komplexen, aber noch kaum untersuchten Zusammenspiel stoßen, halten sie das literarische Schreiben doch dazu an, sich selbst zu thematisieren, zu problematisieren und zu reflektieren. Im Licht der Manuskripte, Typoskripte und Digitalisate, aus denen sie hervorgegangen sind, erhalten literarische Texte so einen unvermuteten Glanz, der wieder zurück auf das Schreiben strahlt. Aus linguistischer Perspektive interessieren die sprachlich-kommunikativen Bedingungen, Formen und Funktionen der Schriftlichkeit, des Textes und der Textproduktion. Texte werden als situationsgelöste, auf Dauer gestellte, medial schriftliche oder mündliche Handlungsprodukte analysiert, die durch eine den jeweiligen Funktionen folgende Grammatik geprägt sind. Im Kontext der Schreibforschung und Schreibdidaktik werden Prozesse und Produkte des Schreibens beschrieben, Modelle zur Entwicklung von Schreibfähigkeiten in Schule, Studium und Beruf entwickelt und Konzepte zur Diagnose und Förderung dieser Fähigkeiten entworfen. Im Kontext der Erforschung der internetbasierten Kommunikation geht es um neue Formen und Funktionen der Schriftlichkeit in sozialen Netzwerken, die sich etwa beim Schreiben unter synchronen Bedingungen (z. B. im Chat) oder beim gemeinschaftlichen Schreiben in Hypertextprojekten (z. B. in der Wikipedia) ausbilden.- Die zur Diskussion stehenden Texte aus der Forschungsliteratur - in der Regel der angekündigten Referentinnen und Referenten - werden als Photokopiervorlagen im Semesterapparat der Bereichsbibliothek und als Scans zum Download im -E-Learning Workspace- (EWS) zur Verfügung gestellt. Technische Universität Dortmund SoSe 2012 Prof. Dr. Stingelin Martin