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Uni-Kassel
14. März 2017

Lehrforschungsprojekt Partizipative Bildungsplanung Welche Bildung wollen Kinder und Jugendliche

Die Stadt Baunatal möchte alle in Baunatal an Bildung beteiligten Institutionen in eine Bildungsplanung einbeziehen, um so die Bildungslandschaft in Baunatal besser koordinieren zu können, Kooperationen und Vernetzungen zu fördern, schulische und außerschulische Bildung zu verzahnen, Bedarfe zu ermitteln und...

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Die Stadt Baunatal möchte alle in Baunatal an Bildung beteiligten Institutionen in eine Bildungsplanung einbeziehen, um so die Bildungslandschaft in Baunatal besser koordinieren zu können, Kooperationen und Vernetzungen zu fördern, schulische und außerschulische Bildung zu verzahnen, Bedarfe zu ermitteln und Bildungsarbeit leisten zu können, die sich am Lerner orientiert. Im Rahmen der Baunataler Bildungsplanung werden wir anhand der teilnehmenden Beobachtung und Analyse von geleiteten Gruppengesprächen mit Kindern und Jugendlichen aus Baunatal, deren Bedürfnisse und Wünsche erforschen und die daraus abgeleiteten Erkenntnisse in die Arbeit der „AG Bildungsplanung Baunatal“ einfließen lassen. Ablauf 1. Vorbesprechung 2. Zunächst werden wir uns in einer Kompaktphase (Fr./Sa.) mit dem Bildungsbegriff, der Bildungsplanung und der für unser Vorhaben relevanten Methoden der qualitativen Forschung beschäftigen. Daraufhin erarbeiten wir in Kleingruppen einen Gesprächsleitfaden. 3. In der zweiten selbstorganisierten Phase des Forschungsprojekts werden die Leitfäden zunächst getestet und eventuell überarbeitet um sie dann den Moderatoren der Gruppengespräche (Sozialpädagogen, Lehrer...) zur Verfügung zu stellen. Anhand dieser Gesprächsleitfäden werden in unterschiedlichen Baunataler Bildungsinstitutionen (Schulen, Jugendclubs...) Gruppengespräche über Bildung, Bildungswünsche, Bildungsbedarfe usw. mit Kindern und Jugendlichen geführt, die von einer ihnen vertrauten Person aus der Einrichtung moderiert werden. Die Aufgabe der teilnehmenden studentischen Forscher ist hierbei, ihre Beobachtungen und die Aussagen der Kinder und Jugendlichen zu protokollieren 4. Nach dieser Phase der Datenerhebung treffen wir uns einen Tag, um den Forschungsprozess zu reflektieren und das methodische Vorgehen bei der Auswertung der Daten zu klären und zu planen. 5. Die Daten werden nun selbstorganisiert in den Kleingruppen ausgewertet. 6. Am abschließenden Auswertungstag tragen die Kleingruppen ihre Erkenntnisse zusammen und erstellen gemeinsam einen Bericht über ihre Untersuchung zu den Bildungsbedarfen von Kindern und Jugendlichen in Baunatal. Dieser Bericht wird Vertretern der „AG Bildungsplanung Baunatal“ vorgestellt und übergeben. Wird in der Vorbesprechung bekannt gegeben BemerkungWeitere Termine u. Räume: Fr., 18.04.08, 9 - 16 Uhr, Nora-Platiel-Str. 1, Raum 1307, Sa., 19.04.08, 10 - 17 Uhr, Nora-Platiel-Str. 5, Raum 1108, Do., 15.05.08, 10 - 16 Uhr, Nora-Platiel-Str. 1, Raum 1307, Mo., 09.06.08, 10 - 17 Uhr, Nora-Platiel-Str. 1, Raum 1307. Max. 10 Teilnehmer/ bitte im Sekretariat von Prof. Burow bei Frau Pusceddu, Raum 2217, NP1 in Liste eintragen. Dieses Lehrforschungsprojekt ist nur für Studierende des Magister Erziehungswissenschaft und für „alte“ Lehrämter geöffnet. FB 01 Institut für Erziehungswissenschaft Uni Kassel SS 2008 Plümpe Christoph