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Uni-Siegen
14. März 2017

M 26 A MM 6 Wahlmodul A Kulturwissenschaften Regionales Bauen

Wahlfach ‚Regionales Bauen’ für BA 8 (4 Leistungspunkte) + MA (6 Leistungspunkte) Dipl.-Ing. Herz Dipl.-Ing. Schwalbach Sommersemester 2012 Termine: 3-tägige Exkursion, Blockveranstaltung (4 Blöcke à 8h); voraussichtlich freitags in Abstimmung mit den Teilnehmern Leistungen: 1.Strukturelle Analyse 2.Abstraktion und Auswahl 3.Entwurf...

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Wahlfach ‚Regionales Bauen’ für BA 8 (4 Leistungspunkte) + MA (6 Leistungspunkte) Dipl.-Ing. Herz Dipl.-Ing. Schwalbach Sommersemester 2012 Termine: 3-tägige Exkursion, Blockveranstaltung (4 Blöcke à 8h); voraussichtlich freitags in Abstimmung mit den Teilnehmern Leistungen: 1.Strukturelle Analyse 2.Abstraktion und Auswahl 3.Entwurf 4. Teilnahme an Exkursion Inhalt: Unterschiedliche, regional verortete Rahmenbedingungen haben unterschiedliche Hauslandschaften hervorgebracht. Maßgebliche Rahmenbedingungen waren: Zugriff auf die Ressource Boden Verbreitung von Informationen Einbindung in Arbeitsabläufe der Bauproduktion Verräumlichung sozialer Spielregeln Viele dieser Rahmenbedingungen haben ihre Wirkung bzw. regionale Exklusivität längst eingebüßt. Damit haben sich die überlieferten Gebäudebestände ihrer formbestimmenden Rahmenbedingungen entledigt. Sie bestehen als Gebäudesubstanz weiter, ohne dass die sie erzeugenden Rahmenbedingungen fortbestehen. Der Fortbestand der Gebäudesubstanz ist in der Regel nur dann gegeben, wenn eine Koppelung neuer sozialer Nutzungen an den Bestand gelingt. In diesem Sinne lässt sich beispielsweise ein vormals landwirtschaftlich genutztes Gebäude als Wohngebäude weiternutzen. Baulich-konstruktiv wird hierbei eine konservatorische Strategie verfolgt. Aber welche Bedeutung kann diese Bausubstanz bei der Entwicklung neuer Gebäude haben, wenn kein Zugriff auf diese konservative Strategie möglich ist? Lassen sich Informationen aus der Bausubstanz nutzen und damit Anregungen für den Entwurf neuer Bauaufgaben gewinnen? Unter dem Stichwort Regionales Bauen soll anhand eines konkreten Fallbeispiels die Bezugnahme auf die vorhandene Bausubstanz geübt werden. Konkret sollen drei Arbeitsschritte bearbeitet werden: • Strukturelle Analyse des Projektgebiets • Abstraktion und Auswahl der Strukturmerkmale für die Entwurfsaufgabe • Adaption der ausgewählten Strukturmerkmale im Zuge des Entwurfs einer Siedlung Zielgruppe Studierende des Master-Studienganges -Planen und Bauen im Bestand- (4-sem. Wahlmodul A - Kulturwissenschaften MM 6) und Studierende des 8-sem. Bachelor-Studienganges (Wahlmodulelement M 26) Schwalbach, Gerrit , Architekt Dipl.-Ing. Universität Siegen SoSe 2013 Architektur, Allgemeine Architektur, Bachelor, PO 2008 Architektur, Master, PO 2011 Dipl.-Ing. Herz Kathrin