Uni-Siegen
14. März 2017Methoden der Hilfeplangestaltung
Gegenstand dieses Seminars ist die methodische Gestaltung von Hilfeplanprozessen, Hilfeplanverfahren und Hilfeplangesprächen, bei denen die Adressatinnen und Adressaten - freiwillig oder aber eingeschränkt freiwillig - im Mittelpunkt stehen (sollen). Auf der Grundlage von theoriegeleiteten Inputs werden Instrumente und Methoden zur...
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Jetzt Lernplan erstellenGegenstand dieses Seminars ist die methodische Gestaltung von Hilfeplanprozessen, Hilfeplanverfahren und Hilfeplangesprächen, bei denen die Adressatinnen und Adressaten - freiwillig oder aber eingeschränkt freiwillig - im Mittelpunkt stehen (sollen).
Auf der Grundlage von theoriegeleiteten Inputs werden Instrumente und Methoden zur professionellen Gestaltung der einzelnen Phasen im Hilfeplanprozess an Hand von ausgewählten Falldarstellungen vorgestellt und eingeübt. Unter Einbeziehung der einschlägigen Erfahrungen von Adressatinnen/Adressaten und Expertinnen/Experten aus der Praxis sollen die Möglichkeiten und Grenzen der Beteiligung - insbesondere der zunächst weniger motivierten Adressatinnen/Adressaten - kritisch gewürdigt werden.
Schwerpunktmäßig werden wir uns mit der Hilfeplangestaltung im Bereich der Hilfen zur Erziehung (§ 36 SGB VIII) beschäftigen; die spezifischen Verfahren zur individuellen Hilfeplanung in der Behindertenhilfe und der Wohnungslosenhilfe werden durch Feldkundige aus Hochschule und Praxis ergänzend vorgestellt.
Die Studierenden, die 3 KP anstreben, können diese durch die Vorbereitung von thematischen Inputs oder durch Experteninterviews mit Adressatinnen/Adressaten oder Professionellen erwerben.
Von allen Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmern wird erwartet, dass sie sich
• intensiv mit den Falldarstellungen auseinandersetzen
• auf die Expertenrunden im Seminar vorbereiten und aktiv daran mitwirken
• an den Rollenspielen aktiv beteiligen.
Literatur
Josef Faltermeier: Hilfeplanung: Interaktionsrahmen und professionelle Standards, in: Sozialpädagogisches Institut im SOS-Kinderdorf e.V. (Hrsg.): SOS-Dialog. 2000. Forum, München
Mathias Schwabe: Methoden der Hilfeplang. Zielentwicklung, Moderation und Aushandlung.Frankfurt/M. 2005 (IGfH-Eigenverlag)
Mathias Schwabe: Partizipation im Hilfeplangespräch - Hindernisse und wie sie gemeistert werden können, in: Sozialpädagogisches Institut im SOS-Kinderdorf e.V. (Hrsg.): SOS-Dialog. 2000. Forum, München. S. 11-17
Josef Faltermeier: Hilfeplanung: Interaktionsrahmen und professionelle Standards, in: Sozialpädagogisches Institut im SOS-Kinderdorf e.V. (Hrsg.): SOS-Dialog. 2000. Forum, München
Mathias Schwabe: Methoden der Hilfeplang. Zielentwicklung, Moderation und Aushandlung.Frankfurt/M. 2005 (IGfH-Eigenverlag)
Mathias Schwabe: Partizipation im Hilfeplangespräch - Hindernisse und wie sie gemeistert werden können, in: Sozialpädagogisches Institut im SOS-Kinderdorf e.V. (Hrsg.): SOS-Dialog. 2000. Forum, München. S. 11-17
Dipl.-Soz.Arb. Simons, Jörg
Universität Siegen
SoSe 2010
Praxissemester, Praktikumsämter, -ausschüsse und -büros
Erziehungswissenschaft
Dipl Soz.Arb Schneider Brigitte