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Uni-Dortmund
14. März 2017

Projekt A 03 Ra n dlandschaften Analyse und Bewertung des Entwicklungspotenzials von Flächen entlang des Fuß und Radweges 8222 Nordbahntrasse 8220 in Wuppertal

Was passiert, wenn das, wo normalerweise Züge drüberrollen, plötzlich nicht mehr gebraucht wird? - Man macht einen Fuß- und Radweg draus! So geschehen in Wuppertal, wo die Nordbahntrasse – eine stillgelegte Bahntrasse der Deutschen Bahn für den Güter- und Personenverkehr...

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Was passiert, wenn das, wo normalerweise Züge drüberrollen, plötzlich nicht mehr gebraucht wird? - Man macht einen Fuß- und Radweg draus! So geschehen in Wuppertal, wo die Nordbahntrasse – eine stillgelegte Bahntrasse der Deutschen Bahn für den Güter- und Personenverkehr - heute schon in Teilen begeh- und befahrbar ist. Aber wer fährt und geht da eigentlich? …und viel spannender noch die Frage: Was passiert eigentlich mit den Flächen entlang dieses geplanten umweltverträglichen Schnellweges? Da gibt es ehemalige Fabrikgelände, charmante Bahnhofshäuschen, neue und alte (Innen-)Stadtquartiere, Industrieflächen etc. an denen der letzte Zug im Jahr 1999 vorbeigefahren ist. Welches Entwicklungspotenzial haben diese Flächen? Die Stadt Wuppertal liegt im Bergischen Land und hat ca. 350.000 Einwohner. Bekannte Attraktionen sind für Nicht-Wuppertaler die denkmalgeschützte Schwebebahn und das renommierte Tanztheater Pina Bausch. Einen Hinweis auf die klamme Finanzlage der Kommune lieferten unter anderem Schlagzeilen zur Schließung des städtischen Theaters. Aufgrund der Lage (-Achtung, bergig-) ist es eine fast sportliche Herausforderung, mit dem Fahrrad irgendwo hinzukommen. Die fast ebenerdig geplante Nordbahntrasse ist daher eine große Chance für Alle, Wuppertal mit dem Rad zu erkunden ohne Leistungssportler sein zu müssen. Das Projekt wird die Flächen rechts und links der Nordbahntrasse – die -Landschaften- am Rande der Strecke - genauer unter die Lupe nehmen und im Zusammenhang mit dem neuen Fuß- und Radverkehrsweg umdenken. Projektarbeitsziel ist es, die Entwicklungspotenziale der Flächen zu untersuchen und in einem integrierten Konzept herauszuarbeiten. Eine erste Ortserkundung wird im Oktober mit Unterstützung des Wuppertal Bewegung e.V – Verein zur Förderung von Projekten mit nachhaltigem Nutzen – stattfinden. Das Archiv des Vereins wird ebenfalls von diesem zur Verfügung gestellt. Das Projekt wird zusätzlich vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie, namentlich Philipp Hillebrand aus der Forschungsgruppe Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen unterstützt. Wir freuen uns auf ein spannendes Projekt! Bachelor Raumplanung (2012) Technische Universität Dortmund WiSe 2012/13 Bachelor Raumplanung (2007) Dipl.-Ing. Sinz Alexandra