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Uni-Dortmund
14. März 2017

Projekt A 15 IBA und IGS Hamburg Wilhelmsburg 2012 und jetzt

2013 ist für den Stadtteil Wilhelmsburg in Hamburg ein aufregendes. Finale der seit 2003 laufenden Internationalen Bauaustellung (IBA) und vom 26.04 - 13.10.2013 die Internationale Gartenschau im neu entstandenen Inselpark in der Mitte Wilhelmsburgs. Wilhelmsburg hat eine spezielle Lage, der...

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2013 ist für den Stadtteil Wilhelmsburg in Hamburg ein aufregendes. Finale der seit 2003 laufenden Internationalen Bauaustellung (IBA) und vom 26.04 - 13.10.2013 die Internationale Gartenschau im neu entstandenen Inselpark in der Mitte Wilhelmsburgs. Wilhelmsburg hat eine spezielle Lage, der Stadtteil liegt als Insel in der Elbe, umschlossen von Norder-und Süderelbe. Er ist er flächenmäßig größte Stadtteil, ein Viertel der Bewohner von Wilhelmsburg ist unter 18 Jahren. Wilhelmsburg hat einen Migrationsanteil in der Bevölkerung von 56,8% (2011, Anteil Gesamtstadt 29,2%). Diese setzen sich aus über 100 verschiedenen Nationen zusammen. Lange Zeit war Wilhelmsburg ein Stadtteil der innerhalb Hamburg wenig Beachtung fand. Bis zum Jahr 2008 gehörte Wilhelmsburg noch zum Bezirk Harburg (südlich der Elbe) und nun zum Bezirk Hamburg-Mitte (nördlich der Elbe).

Alle wesentlichen Verkehrsadern führen über Wilhelmburg nach Hamburg hinein und zerschneiden die Insel so in zwei Teile. Eine Vielzahl von kleineren Brachflächen und der fehlende Anschluss der Stadtteils an den Rest der Stadt, gepaart mit den negativen Einflüssen des Strukturwandels haben Wilhelmsburg zu einem schrumpfenden Stadtteil in einer wachsenden Stadt gemacht, in der ein hoher Nutzungsdruck herrscht. Mit dem Leitprojekt -Sprung über die Elbe- im Rahmen des Leitbilds der Stadt Hamburg -Metropole Hamburg - wachsende Stadt- wurde schon Anfang 2000 der Fokus auf die Elbinsel gelegt. Wilhelmsburg ist ein Stadtteil mit einer interessanten Geschichte! Nun im Jahr 2013 ist das Finale der IBA und die IGS hat ihr Tore geöffnet. Doch was passiert danach? Über 10 Jahre lang wurde viel investiert und geändert in Wilhelmsburg. Die Frage die sich dieses A-Projekt stellen soll ist die nach den Folgen in sozialer, ökonomischer und ökologischer Sicht. Was bedeuten IBA und IGS für die Menschen die in Wilhelmsburg leben? Was hat sich für sie geändert? Hat es den erwarteten Stadtentwicklungsimpuls gegeben und es haben Investitionen über die der IBA und IGS hinaus stattgefunden? Was sind die naturräumlichen Folgen der Gartenschau? Diese und andere Fragen, die die Gruppe selbst bestimmt, sollen im Rahmen des A-Projektes geklärt werden. Dazu soll eine Exkursion nach Hamburg stattfinden und durch vergleichende Untersuchungen mit andern IBA's und Gartenschauen untersucht werden, welche Effekte mit diesen Vorhaben erzielt werden können. Im Rahmen dieses A-Projektes werden unterschiedliche planungsrelevante Themenbereiche an einem konkreten Beispiel betrachtet und so in Verbindung miteinander gebracht.

Fachgebiet Stadt- und Regionalsoziologie Prüfung: Modulprüfung (unbenotet), 3 Studienleistungen (unbenotet) Prüfungsform: Abschlussbericht inkl. Disputation Studienleistungen: (A) Exposé; (B) Zwischenbericht; (C) Zwischenpräsentation, Plakat und Abstract im Rahmen des Projektmarktes Technische Universität Dortmund WiSe 2013/14 Bachelor Raumplanung (2012) Dr. Budinger Anne