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Uni-Kassel
14. März 2017

Projekt Campus Zwischennutzungen Gottschalkgelände

Mit der baulichen Erweiterung auf dem Gottschalkgelände steht der Universitätsstandort Kassel vor weitreichenden Veränderungen. Derzeit wird die Art und das Maß dieser Erweiterung durch einen geladenen städtebaulichen Wettbewerb überprüft. Neben Aussagen zu hochbaulichen und freiraumplanerischen Setzungen werden von den Planungsbüros...

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Mit der baulichen Erweiterung auf dem Gottschalkgelände steht der Universitätsstandort Kassel vor weitreichenden Veränderungen. Derzeit wird die Art und das Maß dieser Erweiterung durch einen geladenen städtebaulichen Wettbewerb überprüft. Neben Aussagen zu hochbaulichen und freiraumplanerischen Setzungen werden von den Planungsbüros Aussagen zur temporären Bespielung der Baufelder in spe erwartet. Bauvorhaben dieser Dimension erfreuen sich in der Regel einer langen Laufzeit, wie können daher die enormen Flächenpotentiale des Areals über diesen Zeitraum erschlossen und der derzeit hermetisch geschlossene -Un-ort- der Industriebrache des Gottschalkgeländes in der Bevölkerung positiv belegt werden. Szenarien, Modelle und Strategien zum Raum- und Flächenmanagenment stehen bei der Projektbearbeitung im Vordergrund. Den Projektanten soll die Auslobung des Campus Wettbewerbs als grober Leitfaden dienen, wobei die Erstellung eines Masterplans- mit Schwerpunkt auf Strategien für temporäre Raumnutzungen- Ziel der Aufgabe ist. Nach offizieller Veröffentlichung der preisgekrönten Konzepte des zweistufigen Verfahrens sollen die Wettbewerbsergebnisse innerhalb des Projekts kritisch auf das Thema -Zwischennutzungen- untersucht werden. Idee: Im Projekt werden sowohl bestehende Projekte, als auch qualitative und quantitative Eigenschaften der Campusflächen analysiert und als Parameter in die Entwurfsszenarien eingesetzt. Als Vehikel für die Entwürfe kommt die Diagrammtechnik zum Einsatz, in die Zusammenhänge und Qualitäten programmiert werden können. Die Studenten werden sich dabei mit der Steuerung wichtiger Parameter wie Nutzungsanforderungen und Nutzungsspuren, Flächenpotentiale, Flächenbelegungen, Dichte und Offenheit, Blickbeziehungen, sowie der Qualität des Raumes auseinandersetzen. Als Szenarien und Strategien für die Umsetzung werden dabei analoge und digitale -Maschinen- benutzt werden. Beispiele für solche Maschinen wie sie seit einiger Zeit auch in der Architektur angewendet werden sind z.B. die Studie von Mvrdv über -750 Häuserfür Delft-, oder experimentelle analoge Modelle, wie die von Frei Otto benutzen Fadenmodelle. 1-sem. optional 2 sem. mit Workshop im SS 2009, parametrische Entwurfsmethodik, experimentelle Herangehensweise, Nutzungsanforderungen und Nutzungsspuren, Flächenpotentiale, Flächenbelegungen, Wegeverbindungen Aufgaben: Einführung in diagrammatisches Entwerfen und ‚parametric design’, Multi-agent modelling, Rhino-Scripten, 3-D Animationen,Theorie und praktische Experimente zu Formfindungs-Maschinen Modul: PRO-2.001, PRO-2.301, 8 SWS, 12 cr Workload: 360 Std. workload gesamt, davon 270 Std. in der VL-Zeit/ 90 Std. in der VL-freien Zeit (u.a. Erarbeitung des Projektreaders, Vorbereitung/ Durchführung externe Präsentation/ Ausstellung) FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung Uni Kassel WS 2008/2009 Architektur Architektur Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Riehl Wigbert