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Uni-Dortmund
14. März 2017

Projekt F 07 Stadträumliche Verflechtung Bornheim 8211 Seckbach in Frankfurt am Main

Einführung und Problembeschreibung Das Untersuchungsgebiet liegt zwischen den Stadtteilen Seckbach und Bornheim und umfasst ca. 120 ha. Die Stadtteile Bornheim und Seckbach befinden sich nordöstlich der Innenstadt von Frankfurt am Main mit ca. 27.000 Einwohnern in Bornheim und ca. 10.000...

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Einführung und Problembeschreibung Das Untersuchungsgebiet liegt zwischen den Stadtteilen Seckbach und Bornheim und umfasst ca. 120 ha. Die Stadtteile Bornheim und Seckbach befinden sich nordöstlich der Innenstadt von Frankfurt am Main mit ca. 27.000 Einwohnern in Bornheim und ca. 10.000 Einwohnern in Seckbach. Beide Stadtteile sind beliebte Wohnstandorte und verfügen über gute Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten. Die starke Trennwirkung der BAB 661 für die Stadtteile Bornheim und Seckbach, die durch die geplante Errichtung von Lärmschutzwänden für das Gebiet New Atterberry noch verstärkt wird, ist städtebaulich und landschaftsplanerisch unbefriedigend. In einer ersten Studie zur Stadtentwicklung wurde untersucht, in welchem Maße positive Effekte durch eine Einhausung der Autobahn entstehen können. Über die Studie wurde bestätigt, dass eine Einhausung der A661 zu einer erheblichen Verbesserung der städtebaulichen und landschaftsplanerischen Situation führen kann. Dies führte in der Folge dazu, dass die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt beschloss, eine vorbereitende Untersuchung für eine städtebauliche Maßnahme gem. § 165 BauGB einzuleiten. Im Wesentlichen wurden hierbei 3 planerische Leitelemente für die Entwicklung des Gebietes zugrunde gelegt: die Entwicklung von dringend benötigten neuen innenstadtnahen Wohngebieten, die qualitative Weiterentwicklung der Freiraumstruktur, und die Verbesserung der klimatischen Bedingungen. Der bisherige Stand der Planung ist, dass über ein kooperatives Verfahren konzeptionelle Ideen für das Planungsgebiet entwickelt wurden, die in einen ersten städtebaulichen Rahmenplan Eingang gefunden haben. Der bisherige städtebauliche Entwurf bietet die Grundlage für die weitere Entwicklung. Insbesondere handelt es sich bei der städtebaulichen Fortentwicklung um Arrondierungen am Rande der Bestandsgebiete. Von großer Bedeutung ist allerdings der kompakte Siedlungsschwerpunkt, das sogenannte -Innovationsquartier- an der Friedberger Landstraße. Der konzeptionelle Ansatz der -Grünen Mitte- schafft Weite und Offenheit der Freifläche, in der die vorhandenen Qualitäten erhalten werden können. Dennoch befinden sich auf dem Weg einer endgültigen und umfassenden Planung eine Reihe von Hürden und Probleme, die überwunden werden müssen. Zum einen soll eine städtebauliche Rahmenplanung entwickelt werden, die dem Interesse aller Beteiligen, Akteure und Bewohner gerecht werden kann. Zum anderen besteht in der Stadt Frankfurt eine starke Nachfrage nach preisgünstigem Wohnraum, dem die Stadt Rechnung tragen will. Ein anderes Problem ist die starke Trennwirkung der Bundesautobahn A661, die die Stadtteile Bornheim und Seckbach voneinander trennt und starke Lärm- und Abgasimmissionen verursacht. Hierzu sind bislang Studien durchgeführt worden, um die Frage zu klären, in welchem Maße positive Effekte durch eine Einhausung (Untertunnelung/Überdachung) der Autobahn entstehen können. Über die vorbereitenden Untersuchungen soll geklärt werden, inwieweit eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme das rechtlich richtige Planungsinstrument für das Vorhaben darstellt, ob die Maßnahme zügig durchgeführt werden kann, ob bei Volleinhausung die Finanzierung der Gesamtmaßnahme darstellbar ist und wenn nicht welche Alternativen sowohl für den Städtebau als auch für die Überdeckelung der Autobahn denkbar sind, um dennoch weitestgehend die Umsetzung der gesetzten Ziele zu erreichen. Planungsziel Das Hauptziel des Projektes besteht darin, welche Entwicklungsmöglichkeiten und Potenziale im Planungsgebiet für eine Neuentwicklung wie beispielsweise Herstellung eines gesamtstädtisch bedeutsamen Grünzugs und einem Zugewinn von integrierten innerstädtischen, freiraumnahen und ruhigen Wohnbauflächen mobilisiert werden können. Auch planerische Überlegungen und Ideen können dazu beitragen, eine Trennwirkung, welche durch die Autobahn verursacht wurde, zu vermeiden, Ferner geht es auch um die Verlagerung von ansässigen Gewerbebetrieben und einer Blumengroßmarkthalle aus dem Planungsgebiet, um dann die vorhandenen Potenziale bewerten zu können, wie die Entwicklung künftig verlaufen kann. Während der Exkursionswoche im November ist eine Exkursion zum Planungsgebiet vorgesehen. Innerhalb der Exkursion sollen die Ortsbegehung und die Bestandaufnahme stattfinden. Die Teilnahme an der Exkursion ist verpflichtend. Eine weitere Exkursion ist für das Sommersemester 2014 vorgesehen, damit weitere Erkenntnisse und Details im Vorfeld des Abschlussberichtes gewonnen werden können. Es wird versucht, die Kosten für die Exkursion so gerin wie möglich zu halten. Bachelor Raumplanung (2012) B.Sc. RP (2007): Erfolgreicher Abschluss von Modul 2 zur Teilnahme am F-Projekt. (Stichtag: Anmeldung auf der F-Projekt-Börse) B.Sc. RP (2012): Erfolgreicher Abschluss von Modul 2 zur Teilnahme am F-Projekt. (Stichtag: Anmeldung auf der F-Projekt-Börse) Prüfung: Modulprüfung (unbenotet), 2 Studienleistungen (unbenotet) Prüfungsform: Abschlussbericht inkl. Disputation Studienleistungen: (A) Exposé; (B) Zwischenpräsentation, Plakat und Abstract im Rahmen des Projektmarktes Technische Universität Dortmund WiSe 2013/14 Bachelor Raumplanung (2007) Dr. Vazifedoost Mehdi Ing