Uni-Dortmund
14. März 2017Projekt F 08 8222 Städte lassen sich an ihrem Gang erkennen wie Menschen 8220 Zur Zukunftsfähigkeit von Mittelstädten
Gegenstand des F-Projekts sind Mittelstädte, die bei fortschreitender Urbanisierung immer noch die häufigste Stadtform in Deutschland sind. Trotz der Subsumierung unter dem Begriff -Mittelstadt- können sie sich erheblich unterscheiden in Abhängigkeit von: ihrer Vergangenheit: intellektuell-akademische Vergangenheit (Universitätsstädte) politische Vergangenheit (Städte...
Erstelle deinen persönlichen Lernplan
Wir helfen dir, diesen Kurs optimal vorzubereiten — mit einem individuellen Lernplan, Tipps und passenden Ressourcen.
Jetzt Lernplan erstellenGegenstand des F-Projekts sind Mittelstädte, die bei fortschreitender Urbanisierung immer noch die häufigste Stadtform in Deutschland sind. Trotz der Subsumierung unter dem Begriff -Mittelstadt- können sie sich erheblich unterscheiden in Abhängigkeit von:
ihrer Vergangenheit:
intellektuell-akademische Vergangenheit (Universitätsstädte)
politische Vergangenheit (Städte als ehemalige Residenzstädte)
wirtschaftliche Vergangenheit (Wachstum kleiner Städte im Wege der Industrialisierung)
ihrer Lage im Raum und Verflechtungsbereich:
Mittelstädte in Agglomerationsbereichen (Ruhrgebiet)
Mittelstädte neben Oberzentren (Münster und umliegende Städte)
Mittelstädte in überwiegend ländlich strukturierten Gebieten (Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern)
ihrer wirtschaftlichen Stellung:
Wirtschaftlich starke Städte mit Entwicklungsboom mit bis heute nicht nachlassender Wirtschaftskraft (Städte mit besonderen Wachstumsbedingungen)
Wirtschaftlich ehemals starke Städte mit nachlassender Wirtschaftskraft (schon früh industrialisierte Städte in Abhängigkeit von Kohle und Stahl)
Wirtschaftlich ehemals starke - häufig monofunktionale Städte - Städte mit erweitertem wirtschaftlichem Bedürfnis (Bäderstädte)
ihrem Image:
Mittelstädte als alt-industrialisierte Städte, die -die beste Zeit hinter sich haben-.
Mittelstädte mit sehr hoher Lebensqualität (Süddeutschland)
Mittelstädte als -unbekannte Wesen- (No-Name-Städte, Kamen Unna, Gütersloh, Emmerich…)
Frage- und Aufgabenstellungen für die Projektbearbeitung
Wie kann eine Zukunftsfähigkeit dieser Stadttypen in einzelnen Handlungsfeldern -
Jugend – Migration – Gender - Gesunde Stadt – Baukultur - Ökonomische und soziale Potentiale – Immobilienwirtschaft - …aussehen?
Welche Potentiale haben die einzelnen Stadttypen mit Blick auf ihre Zukunftsfähigkeit zu bieten? Wie sieht die im europäischen Vergleich aus, z.B. in früh industrialisierten Regionen im Raum Manchester – Liverpool?
Welche Instrumentierung ist für Problemfelder im Bereich Stadtumbau, Stadterneuerung, Stadterweiterung, Stadtmarketing, Wohnungsbau, Wohnungsrückbau sinnvoll?
Mögliche methodische Ansatzpunkte
Literaturstudium zu Mittelstädten und Typisierungsansätzen
Bundesweite Online-Befragung von Mittelstädten oder
vergleichende Analyse von unterschiedlichen Mittelstadttypen anhand definierter Merkmale in NRW/Deutschland und England (Exkursion im 1. Quartal 2012) als Fallstudien
Durchführung von Bestandsaufnahmen - Analyse – Bewertungen zum Aufzeigen von Entwicklungslinien, z.B. Boom - Expansion – Niedergang, Boom - Expansion - Wandel
(später) Boom - anhaltende Prosperität - nachhaltige Entwicklungsperspektiven.
Zusammenfügen zu einem Gesamtbild als Genese der unterschiedlichen Mittelstadttypen
Entwicklungsperspektiven und Entwicklungsrisiken der unterschiedlichen Mittelstadttypen
Bachelor Raumplanung (2007)
Erfolgreicher Abschluss der Module 1-3 und 6-9 zur Teilnahme an der ersten Teilleistung.
Technische Universität Dortmund
SoSe 2012
Raumplanung Diplom
Dipl.-Ing.
Schoppengerd Johanna