Uni-Kassel
14. März 2017Projekt FORESTAL MOBILER AUSSTELLUNGSPAVILLON FÜR HESSEN FORST
Materialien treten in Erscheinung mit einem bestimmten Charakter. Als Charakter beschreiben wir die Qualität ihrer atmosphärischen Ausstrahlung.- Gernot Böhme in Architektur und Atmosphäre Der Landesbetrieb ‚Hessen Forst
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Jetzt Lernplan erstellenMaterialien treten in Erscheinung mit einem bestimmten Charakter. Als Charakter beschreiben
wir die Qualität ihrer atmosphärischen Ausstrahlung.-
Gernot Böhme in Architektur und Atmosphäre
Der Landesbetrieb ‚Hessen Forst' plant den Bau eines mobilen Ausstellungspavillons, mit dem er sich auf Freiluftausstellungen (wie z.B. dem Hessen-Tag) zukünftig neu präsentieren möchte. Der Pavillon soll die Tätigkeit von ‚Hessen-Forst' und die Ressource ‚Heimischer Wald' architektonisch interpretieren und dem Landesbetrieb ein sichtbares Image und spezifische Identität vermitteln.
Das Projekt widmet sich dem Entwurf dieses mobilen Ausstellungspavillons.
Der Wald mit seinen atmosphärischen Eigenschaften, mit seinem kontinuierlichen und zugleich in sich heterogenen Raum, bietet großes Potential für Konzepte, welche in Architektur übersetzt werden können. Stimmungen (wie Licht und Schatten Situationen zu den unterschiedliche Jahreszeiten und Witterungsverhältnissen), Ordnungsprinzipien (wie Reihung, Wiederholung und Unterbrechung, Dichte und Weite), Konstruktionsprinzipien der Bäume (Tragwerk, Bauteile und Proportionen der verschiedenen Baumarten) oder Erscheinungsformen der Kulturlandschaft (Flächen, Übergänge, Ränder) können hier Ideengeber sein.
In der Projektarbeit beginnen wir mit einer Phase, in der wir uns analytisch und experimentell mit dem Phänomen Wald und dem Holzbau auseinandersetzen, um hieraus Entwurfsansätze für den Ausstellungsraum abzuleiten.
Der zu entwickelnde Pavillon besteht aus einer ca. 100qm großen Überdachung mit einem kleinen internen Service- und Rückzugsbereich. Es wird eine Konstruktion benötigt, die via Anhänger transportabel ist und von wenigen Personen vergleichsweise einfach und schnell vor Ort aufgebaut werden kann.
Der Pavillon soll auf unterschiedlichen Großveranstaltungen eingesetzt werden und dient Empfängen und der Präsentation der jeweiligen Ausstellungen.
Anlass der Projektaufgabe ist die geplante Realisierung des Pavillons zum Hessentag 06/2011. Im Rahmen der Projektarbeit findet daher im Dezember 2010 eine Auswahl geeigneter Arbeiten zur weiteren Bearbeitung statt. Für die Wettbewerbsphase hat Hessen-Forst Preisgelder ausgelobt. Eine Ausstellung in der Landesregierung ist geplant.
Neben der Beschäftigung mit einer konstruktiven Lösung bis ins Detail wird der Umgang mit dem Material Holz und Holzbauweisen sowie die Beschäftigung mit der Fragestellung einer zeitgemäßen und signifikanten Interpretation des 'Waldcharakters' im Mittelpunkt der Projektarbeit stehen.
Das Projekt ist eine Zusammenarbeit mit dem FG Seim Bauerhalt und Holzbau im Fachbereich Bauingenieurwesen, als Kooperation zwischen Architektur- und Ingenieurstudierenden.
Die Teilnahme am Seminar ‚Modulare Systeme' (3cr.FG Häntsch) ist obligatorisch. Die Teilnahme an der VL ‚Holzbau' (3cr. FG Seim) wird empfohlen.
Hinweis: Im WS wird ein Recherchestudio ‚coded wood' zum Thema Holzbau, LA Holger Schopbach, angeboten (FG Grohmann). Die Teilnahme kann die Beschäftigung mit dem Thema sinnvoll abrunden.
FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
Uni Kassel
WiSe 2010/11
Architektur
Architektur
Univ.-Prof. Dipl.-Ing.
Häntsch Brigitte