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Uni-Dortmund
14. März 2017

Projekt M 01 Integrierte Siedlungsentwicklung in der Metropolregion München

Die Europäische Metropolregion München (EMM) zählt mit über 20 südbayerischen Landkreisen und die sechs kreisfreien Städten, darunter die namensgebende Landeshauptstadt München, zu den wirtschaftsstärksten und am schnellsten wachsenden Metropolregionen in Europa. Auf über 24.000 km² erwirtschaften heute rund 5,5 Millionen...

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Die Europäische Metropolregion München (EMM) zählt mit über 20 südbayerischen Landkreisen und die sechs kreisfreien Städten, darunter die namensgebende Landeshauptstadt München, zu den wirtschaftsstärksten und am schnellsten wachsenden Metropolregionen in Europa. Auf über 24.000 km² erwirtschaften heute rund 5,5 Millionen Menschen ein BIP von über 200 Mrd. Euro/Jahr. Prognosen gehen von einem weiteren anhaltenden Bevölkerungswachstum aus. Den Kern der Metropolregion bildet die Region München mit der Stadt München und acht angrenzenden Landkreisen. Außerhalb dieses Kernraums liegt ein äußerer Ausstrahlungsraum mit den Oberzentren Augsburg, Ingolstadt, Landshut und Rosenheim, der bis nach Eichstätt, Traunstein, Garmisch-Partenkirchen und Kaufbeuren reicht. In diesem dynamischen Wirtschafts- und Siedlungsraum beschränkt sich die interkommunale und regionale Kooperation bislang auf einzelne Ansätze und hat im Wesentlichen sektoralen bzw. teilräumlichen Charakter. Während der Regionale Planungsverband München (RPV) seit den 1970er Jahren für die formal verfasste Regionalplanung im eng definierten Kernraum der Metropolregion zuständig ist, bietet der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV) seinen Mitgliedskommunen Dienstleistungen bei Planungsaufgaben an. Die räumlich deutlich weiter gefasste Metropolregion München organisiert sich in dem Verein Europäische Metropolregion München e. V. (EMM). Seine Mitglieder sind die kreisfreien Städte, die Landkreise und kreisangehörigen Städte und Gemeinden sowie die Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern, Unternehmen und weitere Vertreter aus Gesellschaft und Wissenschaft. Der Verein stellt damit eine Plattform zur freiwilligen, projektorientierten Zusammenarbeit regionaler Akteure dar. Durch gemeinsame Projektarbeit soll die Attraktivität als Lebens- und Wirtschaftsraum erhalten und ausgebaut werden. Allerdings fehlen bisher in der Metropolregion München Konzepte und Leitvorstellungen für die langfristige Siedlungsentwicklung, insbesondere im gesamträumlichen Maßstab. Das zu erwartende baulich-physische wie demographische Wachstum wird nicht allein in der Stadt München und dem Kernraum zu realisieren sein. Anders als in der Vergangenheit gilt es die Metropolregion München künftig verstärkt als eng verflochtenen polyzentrischen Raum zu verstehen und für die regionale Siedlungsentwicklung ein Gesamtkonzept mit Wachstumspolen und –achsen außerhalb des Kernraumes zu entwickeln. Das M-Projekt soll in enger Abstimmung mit dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung der Landeshauptstadt München aufbauend auf den Ergebnissen des zwischen 2001 und 2004 durchgeführten Projektes -Zukunft München 2030- analytische und konzeptionelle Grundlagen für eine abgestimmte metropolregionale Siedlungsentwicklung legen. Dies schließt Datenanalysen (ggf. mit ArcGIS) sowie empirischen Arbeiten vor Ort (Begehungen, Experteninterviews) mit ein. Die Landeshauptstadt München bietet organisatorische Unterstützung für das M-Projekt an, fungiert aber nicht als Auftraggeber, so dass die Projektgruppe(n) bei der Fokussierung der Fragestellung Gestaltungsfreiräume haben. Master Raumplanung (2008) M.Sc. Raumplanung (2012): Das Modul wird mit einer benoteten Modulprüfung abgeschlossen. Weitere Informationen in Prüfungsordnung, Modulhandbuch und Projektwiki. M.Sc. Raumplanung (2008): Das Modul wird mit zwei unbenoteten Teilleistungen abgeschlossen. Weitere Informationen in Prüfungsordnung, Modulhandbuch und Projektwiki. Technische Universität Dortmund SoSe 2013 Master Raumplanung (2012) Prof. Dr. Wiechmann Thorsten