Uni-Dortmund
14. März 2017Projekt M 06 Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung 8211 Instrumente und Strategien zur Umsetzung
Masterprojekt 06: Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung – Instrumente und Strategien zur Umsetzung Gesundheitsförderung war das zentrale Thema der der im Jahr 2000 durchgeführten Weltkonferenz der WHO in Mexiko. Damals haben sich mehr als 80 Gesundheitsministerinnen und -minister dazu verpflichtet, in ihren Ländern...
Erstelle deinen persönlichen Lernplan
Wir helfen dir, diesen Kurs optimal vorzubereiten — mit einem individuellen Lernplan, Tipps und passenden Ressourcen.
Jetzt Lernplan erstellenMasterprojekt 06: Gesundheitsfördernde Stadtentwicklung – Instrumente und Strategien zur Umsetzung
Gesundheitsförderung war das zentrale Thema der der im Jahr 2000 durchgeführten Weltkonferenz der WHO in Mexiko. Damals haben sich mehr als 80 Gesundheitsministerinnen und -minister dazu verpflichtet, in ihren Ländern nationale Aktionsprogramme für Gesundheitsförderung auf der Grundlage der Ottawa-Charta zu entwickeln, besteht auch für Deutschland eine entsprechen Verpflichtung und Chance. Bereits nach der UNO-Weltkonferenz von Rio de Janeiro im Jahr 1992 sind vielfältige neue Formen bürgerschaftlichen Engagements, wie Lokale-Agenda 21 –Gruppen- entstanden, die inzwischen zu etablierten Partnern vor Ort für Politik und Verwaltung geworden sind. Auch das Programm -Soziale Stadt- hat in den letzten Jahren Impulse zur Gesundheitsförderung als gemeinschaftliche Anstrengungen in besonders problembeladenen Stadtteilen gegeben.
Die genannten Programme verfolgen einen integrierten, weit über den eigenen Politiksektor hinausreichenden Ansatz und haben die Stabilisierung und Verbesserung der örtlichen Lebensverhältnisse zum Ziel. Alle Programme orientieren sich auch, aber nicht nur auf die räumliche Entwicklung und gehen mehr oder weniger deutlich davon aus, dass sie ihre Ziele nicht allein von sich aus erreichen können, sondern dass sie auf Unterstützung aus anderen Politik- und Fachsektoren angewiesen sind, zu deren Entwicklung sie gleichzeitig ihrerseits einen wichtigen Beitrag leisten.
Genau hier setzt das Anliegen des Masterprojektes an, wenn es nach der Funktion der räumlichen Planung zur Umsetzung des Umsetzung der Anliegens einer gesundheitsfördernden, umweltgerechten Stadtentwicklung mittels ausgewählter Instrumente fragt. Fokus der Analyse und Entwicklung von konzeptionellen Aussagen liegt auf den Referenzräumen
Unna hat das Stadtmotto: die gesunde Stadt gewählt.
Aachen verfolgt u.a. das Ziel, Gesundheitsregion zu werden und den bisher fiktiven Fachplan Gesundheit umzusetzen.
Mülheim hat den Masterplan: Spiel und Bewegungsräume aufgestellt.
Das Masterprojekt bewegt sich an der Schnittstelle von forschungsrelevanten Fragestellungen und praxisnaher Umsetzung. Dazu verfügt das Fachgebiet SRP über gute Kontakte und Ansprechpartner in den Referenzräumen.
Vertiefende Aspekte sind
Identifikation von gesundheitsfördernden Zielsetzungen in der aktuellen räumlichen Planung in den Referenzräumen,
Entwicklung eines theoriegeleiteten Analyserasters bezogen auf die Impuls- und Steuerungswirkungen ausgewählter räumlicher Planungsinstrumente für eine gesundheitsfördernde, umweltgerechte Stadtentwicklung
Stärken- Schwächen-Analyse der betrachteten Instrumente
Konzeptionelle Ansätze zur Implementierung gesundheitsfördernder Ziele
Mögliche Methoden
Disziplinübergreifende Literaturanalyse, Experteninterviews (ggf. auch ein Gruppendelphi), ggf. eine Haushaltsbefragung
Master Raumplanung (2008)
M.Sc. Raumplanung (2012): Das Modul wird mit einer benoteten Modulprüfung abgeschlossen. Weitere Informationen in Prüfungsordnung, Modulhandbuch und Projektwiki.
M.Sc. Raumplanung (2008): Das Modul wird mit zwei unbenoteten Teilleistungen abgeschlossen. Weitere Informationen in Prüfungsordnung, Modulhandbuch und Projektwiki.
Technische Universität Dortmund
WiSe 2013/14
Master Raumplanung (2012)
Prof. Dr.
Baumgart Sabine