Uni-Kassel
14. März 2017Projekt Pflanzenverwendung in urbanen denkmal und naturschützerischen Raumkontexten
Je nach inhaltlichem, organisatorischem und räumlichem Kontext werden unterschiedliche Anforderungen an die Pflanzenverwendung gestellt. In der Literatur wird häufig die Vegetation an sich thematisiert, als seien Pflanzkonzepte mehr oder minder an jedem Ort und in jedem Verwaltungskontext realisierbar. Im Projekt...
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Jetzt Lernplan erstellenJe nach inhaltlichem, organisatorischem und räumlichem Kontext werden unterschiedliche Anforderungen an die Pflanzenverwendung gestellt. In der Literatur wird häufig die Vegetation an sich thematisiert, als seien Pflanzkonzepte mehr oder minder an jedem Ort und in jedem Verwaltungskontext realisierbar. Im Projekt soll deshalb der Blick ausdrücklich auf die Unterschiede und Ähnlichkeiten nicht nur verschiedener Auftragskonstellation und räumlicher Bedingungen, sondern vor allem verschiedener gesellschaftlicher Ziele gerichtet werden. Schon Natur- und Denkmalschutz weisen Unterschiede auf, die an bestimmte Ideengebäude gebunden und bis hinein in die spätere Pflege der Vegetation wirksam sind. In urbanen Freiräumen scheinen viele ideologische Barrieren für die Pflanzplanung nicht zu existieren, d.h. es herrscht mehr gestalterische Freiheit. Zugleich nimmt aber der Einfluss durch Verwaltung und Nutzung rapide zu, was die Gestaltungsspielräume auf andere Weise wieder einschränkt (Pflegekosten, Wegeverbindungen und Verhaltensmuster der städtischen Bevölkerung etc.).
Im Rahmen von zwei Veranstaltungen (Projekt und begleitendes Projektseminar mit Exkursion in der Exkursionswoche: Wie Pläne wahr werden) werden an drei konkreten Projekten mit Umsetzungsperspektive die verschiedenen Zielrichtungen geklärt und an konkreten Beispielen Wege zu einer den Kontexten angemessenen Pflanzenverwendung erarbeitet. Es existieren klar umreißbare Rahmenbedingungen, für die die unterschiedlichen Bearbeitungskriterien ausformuliert und bis ins Detail der Pflanzplanung und Pflege hinein durchgearbeitet werden.
Die Exkursion (A-2.0-20 / D-2.0-20) zu den bearbeiteten Orten findet in der Kompaktwoche statt.
Für Masterstudierende mit dem Ziel der Anerkennung der Veranstaltung als Profilprojekt ist die Teilnahme am Projektseminar (D-2.3-32) bindend.
Äquivalenzen können unserer Broschüre zum Masterstudium in der Vertiefungsrichtung LB auf unserer Homepage dem Download entnommen werden (http://www.uni-kassel.de/fb06/fachgebiete/landschaftsarchitektur-und-planung/landschaftsbau-management-und-vegetationsentwicklung/fachgebiet.html).
Erstes Treffen ist: Di. 19.04.2016, 14:00 Uhr, Gottschalkstr. 26, 3. Stk., R. 3105
FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
Uni Kassel
SoSe 2016
Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung
Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung
Dr. Dipl.-Ing.
Prinz Claus