Uni-Kassel
14. März 2017Projekt Smart Skin Egon Eiermann Preis 2013 Ein Haus der Materialforschung
Im Rahmen des Master-Projektes -Smart Skin - haben die Teilnehmer die Möglichkeit das diesjährige Thema des Egon-Eiermann-Preises innerhalb eines Entwurfsprojektes zu bearbeiten und mit den Ergebnissen am Wettbewerb teilzunehmen. Die 10. Ausgabe des Egon-Eiermann-Preises thematisiert in diesem Jahr die Bedeutung...
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Jetzt Lernplan erstellenIm Rahmen des Master-Projektes -Smart Skin - haben die Teilnehmer die Möglichkeit das diesjährige Thema des Egon-Eiermann-Preises innerhalb eines Entwurfsprojektes zu bearbeiten und mit den Ergebnissen am Wettbewerb teilzunehmen.
Die 10. Ausgabe des Egon-Eiermann-Preises thematisiert in diesem Jahr die Bedeutung und die Wechselwirkung von Fassade und Materialität in der Architektur.
Auszug aus dem Auslobungstext:
-Die Anforderungen an Materialien werden immer größer, sowohl was ihren Herstellungsprozess als auch ihre technologischen Fähigkeiten betrifft. Um eine interessierte Öffentlichkeit uber die aktuellen Entwicklungen auf diesem Gebiet informieren zu können, braucht es eines Orts, an dem Forscher und Hersteller ihre neuesten Erkenntnisse und Produktentwicklungen präsentieren können. Dieser Ort, das -Haus der Materialforschung-, soll gleichzeitig auch die Möglichkeit fur einen Dialog und Wissensaustausch unter allen Beteiligten bieten, um so die visionären Ziele weiter voranzubringen. Das -Haus der Materialforschung- beinhaltet einerseits die Ausstellungsflächen und Konferenzbereiche, die fur Präsentationen und Veranstaltungen vorgesehen sind; andererseits soll es mit seiner innovativen, energieeffizienten Gebäudehulle selbst schon Ausstellungsgegenstand sein. (...)
Gesucht werden mutige Visionen fur die energieeffiziente Gebäudehulle der Zukunft als integrierter Bestandteil eines innovativen Entwurfskonzepts.-
Vor dem Hintergrund ständig steigender normativer Anforderungen entwickelt die Bauindustrie kontinuierlich neue Produkte und Systeme. Viele dieser – oft hoch technologischen und an der Grenze zum gerade technisch Machbaren – Neuentwicklungen haben den Anspruch innovativ und clever zu sein.
Genauer betrachtet, stellen diese Systeme oft aber nur eine Lösung von Einzelaspekten in Aussicht, und bilden selten einen ganzheitlichen systematischen Ansatz für das gesamte Bauwerk. Die Komplexität der einzelnen scheinbar perfekt ausgereiften Produkte, und die sich ständig entwickelnden Anforderung – hier im Besonderen auch an die Gebäudehülle – stellen den Planer mitunter vor große Herausforderungen.
Im Rahmen der Auseinandersetzung mit dem Thema Fassade und ihrer Funktion als Schutz vor Einflüssen von Außen (Kälte, Hitze, Schall, Wind, Regen etc.) einerseits, und ihren Einfluss durch ihre Wirkung auf die Umwelt andererseits, wird innerhalb des Entwurfsprojektes zu diskutieren sein, welche Substanz Attribute wie -smart-, -innovativ- oder -neu- jenseits von gängigen Vermarktungsstrategien haben können.
Diese Betrachtungen sollte sich jedoch nicht allein auf die Bedeutung der Fassade reduziert werden. Ziel ist es, entwurfsrelevante Aspekte zu einem ganzheitlichen, systematischen Konzept zusammenzuführen.
Es werden mehrere mögliche Standorte für eine Bearbeitung des Themas zur Wahl gestellt.
Die Entwurfsteilnehmer haben die Gelegenheit an einem ergänzenden Seminar teilzunehmen, in dem unter anderen Produktionsbetriebe aus verschiedenen Bereichen der Bauindustrie besucht werden, und diese einen Einblick in ihre Fertigung gewähren.
FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
Uni Kassel
SoSe 2013
Architektur
Stadt- und Regionalplanung
M. A.
Günnewig Marc M A