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Uni-Kassel
14. März 2017

Projekt SUPPORT STRUCTURES

Stadt ist ein Prozess. Die sichtbare Stadt ist die Summe vieler individueller Ambitionen, kollektiver Verhandlungen, diskreter Absprachen, die Summe kleiner und großer Handlungen. Dabei ist Stadt ständig in Transformation. Für die Lebensqualität einer Stadt sind nicht nur die großen Projekte...

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Stadt ist ein Prozess. Die sichtbare Stadt ist die Summe vieler individueller Ambitionen, kollektiver Verhandlungen, diskreter Absprachen, die Summe kleiner und großer Handlungen. Dabei ist Stadt ständig in Transformation. Für die Lebensqualität einer Stadt sind nicht nur die großen Projekte prägend. Gerade die kleineren, intimeren, persönlicheren Interventionen und Produktionen erzeugen Heterogenität und damit Urbanität. SUPPORT STRUCTURES als Programm 1- die Stadt ist heterogen und nicht zu überblicken (verschiedene Räume, Ansichten, Wünsche, Räume, Interessen…) 2- Planer und Architekten müssen eine explorative Haltung entwickeln, das Risiko annehmen nicht genau zu wissen was aus planerischem und architektonischem Handeln herauskommen wird. Es ist die Haltung eines forschenden Tuns. 3- Planer und Architekten brauchen einen präzisen, analytischen Blick, der nicht nach generalisierungen sicht, sondern im Gegenteil Nuancen erkennt. Dieses genaue Hinschauen ist die Basis für das räumliche Handlen. Es ermöglicht ein Verstehen von Stadt in seiner Komplexität. 4- Die Produktion der Stadt findet nicht nur in Großprojekte statt. Stadt entsteht zwischen den Handelnden. Die Vielzahl und Dichte der Handlungen erzeugt die Urbanität, ist Motor für Veränderung und Verbesserung. 5- Das Rollenverständnis der Planer und Architekten basiert auf einer formulierten und engagierte Position, es braucht die eigene, selbst erarbeitete Perspektive. SUPPORT STRUCTURES macht kleine hypothetische und reale Eingriffe in das Gefüge Stadt, die in der Lage sind Potentiale hervorzuheben, Qualitäten zu unterstützen, Handlungsräume zu öffnen, entwickeln und realisieren. Das Projekt richtet sich (entschieden) gleichmässig an alle drei Fachrichtung und wird insbesondere für 4, Fachsemester empfohlen. Das Projekt ist an ein Doppelseminar (Raumproduktionen) geknüpft, wo wir die oben vorgestellte Position mit Hilfe verschieder Gäste und in verschiedenen Rahmen und Formaten erarbeiten und diskutieren werden. Betreuung Tristan Lannuzel und Markus Bader FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung Uni Kassel SoSe 2014 Architektur Stadt- und Regionalplanung G.-Prof. Bader Markus G