Uni-Kassel
14. März 2017Projekt Time change Frauenbegegnungszentrum Frankfurt am Main
If one tries to think about history, it seems to me - its like looking at a range of mountains. And the first time you see them, they look one way. But then time changes, the pattern of light shifts....
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Jetzt Lernplan erstellenIf one tries to think about history, it seems to me - its like looking at a range of mountains. And the
first time you see them, they look one way. But then time changes, the pattern of light shifts. Maybe
youve moved
Das evangelische Frauenbegegnungszentrum EVA liegt in dem
Gebiet der historischen Altstadt von Frankfurt am Main unmittelbar
an der Saalgasse mit ihren Bauten aus den 80er und
90er Jahren und neben dem Historischen Museum mit seinem
Neubau von Lederer Ragnarsdóttir Oei.
Es ist ein Begegnungszentrum fur Frauen an zentralem Ort in
Frankfurt am Main. Dieser Ort der Begegnung, Bildung und
des Gottesdienstes benötigt eine bauliche Neubestimmung
und funktionale Erweiterung an selber Stelle in Verbindung mit
Wohnungen für temporäres Wohnen in Gemeinschaft oder im
familiären Zusammenhang nach Trennungen.
Das Grundstück liegt an einem äußerst interessanten Ort an
der Schnittstelle zwischen der neuentstehenden Altstadt mit
ihren sogenannten schöpferischen Nachbauten und Rekonstruktionen,
Bauten aus der sogenannten Postmoderne (Schirn
und Saalgassenbebauung), dem Historischen Museum mit
seiner Kompositform aus Gebäuden beginnend mit dem 10.
Jahrhundert, Spätgotik, Renaissance, Barock, Neoromanik und
der gerade nahezu fertiggestellten Erweiterung durch LRO und
der Nachkriegsbebauung des Fischerviertels in der Vorstellung
eines kombinierten Wohn- und Kulturviertels, gleichsam einer
Ruhezone außerhalb der Verkehrsströme, welches nicht in das
Geschäftszentrum einbezogen werden sollte, von Werner Hebebrand.
In diese urbane Situation entwickelt sich das neue EVA mit
seinen unterschiedlichen Funktionen (Bildung/Begegnung/Kontemplation/ Ausstellung/Wohnen) als autokritisches Objekt nach Innen und Außen.
Ziel des Projektes ist für diesen städtebauliche Topos und Krisis
Entwürfe zu entwickeln, die das Bauen als Denkfigur verstehen
und der Lebendigkeit von Stadt genügen.
Das Projekt wird unterstützt von einem Seminar und einer Exkursion
Benjamin Jourdan
.
[Die Stillegung des Viertels zwischen Fahrgasse Braubachstraße Römerberg Mainufer,
d.h. der Dom und seine Umgebung, scheint voll berechtigt zu sein, denn hier sollen hauptsächlich
Museen mit anderen Kulturstätten, durchsetzt mit Wohnungen untergebracht werden.
W.Hebebrand]
FB 06 Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung
Uni Kassel
WiSe 2016/17
Lehrveranstaltungspool FB 06
Univ.-Prof. Dipl-Ing.
Schulze Wolfgan