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Uni-Kassel
14. März 2017

Projektseminar MedienWerkstatt Theorie und Praxis

Zusammenarbeit mit: T. Husmann, Jens Gottfried, Felix Pätzold Im Zentrum des Theorie/Praxisseminars steht Medienpädagogik und biografische Medienarbeit als die Königsdisziplin der Methoden sozialer Arbeit in der offenen Jugendarbeit. Die Komplexität der biografischen Medienarbeit bedingen verschiedene methodische Zugangsformen und einen exemplarischen...

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Zusammenarbeit mit: T. Husmann, Jens Gottfried, Felix Pätzold Im Zentrum des Theorie/Praxisseminars steht Medienpädagogik und biografische Medienarbeit als die Königsdisziplin der Methoden sozialer Arbeit in der offenen Jugendarbeit. Die Komplexität der biografischen Medienarbeit bedingen verschiedene methodische Zugangsformen und einen exemplarischen semiprofessionelle Umgang mit -alten- und -neuen- Medien. Der Kontext der biografischen Arbeit zielt ab auf Kinder und Jugendliche, die mit ihren Alltagserfahrungen, ihren Ängsten, ihren generativen Themen Ernst genommen werden wollen. In diesem Seminar werden sozialpolitische und psychosoziale Themen und Problemlagen auf der Grundlage individueller Alltagserfahrungen als eigene Geschichten erarbeitet und z.B. in einer gemeinsamen Spielfilmproduktion, Hörspiel oder Homepage umgesetzt. Pädagogik in Bildungsprozessen, vor allem im Kontext sozialer Arbeit, sollte in seinem Kern handlungsorientiert determiniert sein. Projektarbeit, zielgerichtetes Handeln und mediales Gestalten, steht daher im Zentrum. Ein Projekt ohne theoretischen Bezugs- und Begründungsrahmen und ohne eine Produkt-Präsentation am Schluß des Projektes ist nicht abgeschlossen,gilt als gescheitert mit verheeren Folgen. Handwerkliche Grundkenntnisse und Erfahrungen in der Gestaltung von Medien sind Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches Arbeiten mit Medien. Das soll in diesem Seminar auch gelernt werden. Jedes Medium hat ein spezifisches Regelwerk, besondere technische Anforderungen sowie eine spezifische Grammatik. Das Seminar MedienWerkstatt vermittelt thematische, inhaltliche Basics, sowie technische, dramaturgische Grundlagen und medienpädagogische, methodische, didaktische Grundkenntnisse in spezifischen Medienproduktion. Arbeitsgruppen: Video- 3 Gr., Hörspiel -1 Gr., Web-Design -1 Gr. Jede der Arbeitsgruppen, mit je 8-10 TeilnehmerInnen, wird von einem Medienteamer/n angeleitet. Ziel für jede Arbeitsgruppe ist es, in acht Tagen eine präsentierbare Medienproduktion auf hohem Niveau herzustellen u. hochschulöffentlich im Studio des ZM vorzuführen. Freunde und Bekannte sind herzlich zur Präsentation willkommen. Ziel und Verlauf: Didaktische Aspekte aktiver Medienarbeit, Thema, Idee, Treatment, Umsetzung, technische u. dramaturgische Produktionsschritte, Präsentation sowie Beispiele und Reflexion Aktiver Medienarbeit in Bildungsprozessen. Eine schriftliche Reflexion der Medienwerkstatt über Ablauf, Inhalt und Gruppendynamik von jedem Teilnehmer/in und Arbeitsgruppe ist Bedingung für eine erfolgreiche Teilnahme, Benotung und einen Schein. zu Beginn des Seminars Jeremy Vineyard, Chrashkurs Filmauflösung, Kamera- und Bildsprache, Frankfurt/M. 2001 Reinhard Nolle, Aktive Medienarbeit, kassel university press, Kassel 2002 Herbert Gudjons, Handlungsorientiert lehren und lernen. Bad Heilbrunn, 2001 Vogler, Die Odyssee des Drehbuchschreibers, Verlag 2001, Frankfurt/M. 2004 Bemerkung Info: Dr. Reinhard Nolle, R 0105, Arnold-Bode-Str.10, Tel. 804 2901, nolle@uni-kassel.de Bei technischen Anmeldeschwierigkeiten bitte an Herrn Nolle wenden. FB 04 Sozialwesen Uni Kassel SoSe 2010 Lehrveranstaltungspool FB 04 Sozialwesen Dr. Nolle Reinhard