Uni-Hannover
14. März 2017Recherchieren Archivieren Kultivieren von Vermittlungs und Darstellungsformaten im Projekt Förderpotetiale Kunst
Das Projekt -Förderpotentiale Kunst- beginnt mit der Recherche und der weiterführenden Aufbereitung von bereits in der Institutssammlung existierenden Vermittlungs- und Darstellungsformaten (diversen Materialien und Dokumenten in Bild, Film und Text), in denen explizit Förderpotentiale künstlerischer Prozesse thematisiert oder an Kunstwerken...
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Jetzt Lernplan erstellenDas Projekt -Förderpotentiale Kunst- beginnt mit der Recherche und der weiterführenden Aufbereitung von bereits in der Institutssammlung existierenden Vermittlungs- und Darstellungsformaten (diversen Materialien und Dokumenten in Bild, Film und Text), in denen explizit Förderpotentiale künstlerischer Prozesse thematisiert oder an Kunstwerken sichtbar gemacht werden können.
Bereits in dem mehrere Semester umfassenden intergenerativen Projekt -Lebenslängliche - Auseinandersetzung mit Wirklichkeit-, das 2009 in einer Ausstellung an verschiedenen Orten in Hannover der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, zeugen die künstlerischen Arbeiten der Beteiligten -von jenen vielfältigen Lebenserfahrungen und unvorhersehbaren Wandlungsprozessen, die die künstlerische Tätigkeit mit der Wahrnehmung unserer vielschichtigen Wirklichkeit verbindet.- In der Herausforderung -Kunst-Bildung sichtbar [zu] machen!- (Eva Koethen) liegt auch bereits die Frage nach den Gestaltungs-, Darstellungs- und Vermittlungformen begründet, die ebenso für das Projekt -Förderpotentiale Kunst- relevant sind. Bildnerische Prozesse als Bildungsprozesse zu verstehen, heißt dann, die Korrespondenz materieller, (ver-)dinglichender und gestaltender Auseinandersetzungen und mentaler, emotionaler und sozialer Prozesse in den Blick zu nehmen.
Neben der Text-/Bild-/Filmrecherche besteht für den fortlaufenden Aufbau der Sammlung des Instituts die Notwendigkeit neue und bereits archivierte Dokumente miteinander zu vergleichen und so in Beziehung zu setzen, also zu rubrizieren und entsprechend zu archivieren, dass die geschaffenen Strukturen eine -anschauliche- Nutzung ermöglichen. Die Sammlung soll schließlich im Lehr- und Forschungszusammenhang eingebunden werden. Gefragt sind sowohl Ideen zur Strukturierung als auch Hinweise zu möglichen Materialien, die bereits im Vorfeld exemplarisch zu reflektieren und gemeinsam zu diskutieren wären. Das Angebot richtet sich auch an Studierende, die an Studien- und Prüfungsleistungen arbeiten oder abgeschlossene Arbeiten (z.B. Bachelor- und Master-Abschlussmodule) in diesem thematischen Kontext zur Disskusion stellen möchten.
Kunst, Master LA Sonderpädagogik
Teilnahme nach persönlicher Anmeldung, per e-Mail oder auf Einladung zwecks Abstimmung der jeweiligen terminlichen Schwerpunktsetzungen.
Universität Hannover
SoSe 2015
Institut für Gestaltungspraxis und Kunstwissenschaft
Improda Dennis