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Uni-Siegen
14. März 2017

Ringvorlesung GenderS Sexualisierte Körper Gendertheoretische Perspektiven

Diese fächerübergreifende Ringvorlesung kann zum einen als eigenständige Veranstaltung zur Gender-Forschung im Rahmen des Gender-Zertifikats verstanden werden, und bietet zum anderen einen speziellen Fokus: Die mediale Repräsentation des sexualisierten Körpers. Mediale Repräsentation bezeichnet die Darstellung und Inszenierung von Menschen in...

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Diese fächerübergreifende Ringvorlesung kann zum einen als eigenständige Veranstaltung zur Gender-Forschung im Rahmen des Gender-Zertifikats verstanden werden, und bietet zum anderen einen speziellen Fokus: Die mediale Repräsentation des sexualisierten Körpers. Mediale Repräsentation bezeichnet die Darstellung und Inszenierung von Menschen in den Medien: Fernsehen, Film, Fotografie, auch Literatur etc. Der Begriff des 'sexualsierten Körpers' kennzeichnet den Blick von Person A auf B, wobei sich A über die Abgrenzung von B definiert und eine Identität aus dieser Abgrenzung gewinnt. Der Blick von A auf B ist also von einer Idee der Diversität und Fremdheit geprägt, die sich auf die Definition der sexuellen Identität auswirkt. Diese Abgrenzung kann über Gender-Definitionen geschehen oder kulturelle Identitäten umfassen. Der Schwerpunkt der Vorträge hier wird auf gendertheoretischen Perspektiven liegen, andere Aspekte wie Interkulturalität spielen jedoch ebenso eine Rolle. Neben zahlreichen Kolleginnen und Kollegen der Universität Siegen, die hier Einblicke in ihre Gender-Forschung gewähren, werden wir auch externe KollegInnen einladen. Die Veranstaltung geht in den meisten Fällen 90 Min. Falls eine Filmsichtung vorgesehen ist, VERLÄNGERT SICH DIE VERANSTALTUNG VERBINDLICH. Der Film wird dann zu Beginn gesehen, Diskussion ist danach. Hinweis: Einige Veranstaltungen, auf die jeweils konkret noch hingewiesen wird, thematisieren Medienbeispiele, die das sittliche Empfinden verletzen könnten. Wir bitten bei entsprechenden Bedenken auf den Besuch der Veranstaltung zu verzichten. Ablaufplan: 17.04. Marcus Stiglegger (Siegen): Einführung – Körpertheorie 24.04. Julia Ostertag 01.05. Frei 08.05. Sabine Planka (Siegen): Weiblichkeit als Appetizer: Frauenkörper in James Bond-Title Sequences 15.05. Gregor Schuhen (Siegen): Cool Water und die Folgen. Der Männerkörper als Objekt der Begierde in den Medien 22.05. Jörg von Brincken (München): Choreografien der Lust. Sex und Erotik auf dem aktuellen Theater und in der Performance Art 29.05. Frei 05.06. Marcus Kleiner (Siegen): Männerkörper und sexuelle Identität im Musikvideo 12.06. Uta Fenske (Siegen) 19.06. Julia Reifenberger (Uni Mainz): Kritische Körper - Die pornografische Szene im Spielfilm als subversive seduktive Strategie 26.06. Christina Natlacen (Siegen): Die montierte Frau. Sexualisierte Rollenklischees auf Fotopostkarten aus Wien um 1900 03.07. Jessica Heitmüller (GenderS): Shemales - Vertauschte Rollen? 10.07. Klausur Medienwissenschaft - Medienästhetik Regelmäßige Anwesenheit und eine abschließende Klausur, in der zu jedem präsentierten Thema eine Frage zu beantworten ist, sind die erforderlichen Leistungen. Im Falle einer versäumten Sitzung ist ein inhaltliches Nacharbeiten der Sitzung also dringend erforderlich. Universität Siegen SoSe 2012 Dr. habil. Stiglegger Marcus habil