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Uni-Düsseldorf
14. März 2017

Seminar BBM 4b BM IV 2 Antike Rhetoren

Die ersten Rhetoriker, die so genannten Sophisten, waren Wanderlehrer, die neben der Kunst der Rede sich immer auch schon mit dem Lernen und der Bildung beschäftigt haben. Auch wenn ihnen bis heute der Makel des Verdrehen und Verfälschen zu Gunsten...

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Die ersten Rhetoriker, die so genannten Sophisten, waren Wanderlehrer, die neben der Kunst der Rede sich immer auch schon mit dem Lernen und der Bildung beschäftigt haben. Auch wenn ihnen bis heute der Makel des Verdrehen und Verfälschen zu Gunsten des jeweiligen Redezweckes anhaftet und sie oft pauschal als unehrenhafte Redner eingeschätzt werden, vertreten sie für ihre Zeit oft schon recht moderne Auffassungen über Rhetorik und Didaktik. Sie stehen in der techné-Tradition und verbinden Sachkenntnis mit Vermittlung und Eigenkönnen und halten Redefähig- und –fertigkeiten für lehr- und lernbar. Neben den bekannten Sophisten Gorgias von Leontinoi (ca. 483 - 374), Hippias von Elis (Ende des 5. Jh. V. Chr.), Prodikos (5. Jh. V. Chr.) und Protagoras (um 481 - 411) werden wir uns auch beschäftigen mit Antiphon (ca. 480-411), Demosthenes (384-322), Isokrates (436-338), Anaximenes aus Lampsakos (ca. 380-320), Sokrates (ca. 470 – 400) bzw. Platon-Dialoge, Aristoteles (384–322), Cicero (106-43 v. Chr.) und schließlich Quintilian (ca. 35-96 n. Chr.), dem ersten besoldeten -Rhetorik-Professor-. Für den BN ist die Präsentation eines antiken Rhetorikers verpflichtend, ebenso seine Relationierung, also der Vergleich mit anderen Konzepten. Zum Einlesen: Kapitel 1: Kleine Geschichte der Redekunst, S. 15ff in: DUDEN Reden gut und richtig halten! Mannheim 2004 Germanistik (BA, PO 2013) Ergänzungsfach Universität Düsseldorf SoSe 2016 Dr. Pabst Weinschenk Marita