Uni-Kassel
14. März 2017Seminar Blockveranstaltung Moving School brainbubble
MOVING School brainbubble the making of wild ideas gefährliches denken in der uni . Wilde Ideen und gefährliches Denken haben die Welt verändert! Im Mittelalter sind Menschen, die Neues gewagt haben, verfolgt oder getötet worden. Luther oder Savaranola sind Beispiele...
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brainbubble
the making of wild ideas
gefährliches denken in der uni .
Wilde Ideen und gefährliches Denken haben die Welt verändert! Im Mittelalter sind Menschen, die Neues gewagt haben, verfolgt oder getötet worden. Luther oder Savaranola sind Beispiele dafür. Wer das Unmögliche und Unerhörte denkt und tut macht sich Feinde. Der Regelbruch ist in der Welt der Module die Ausnahme geworden! Grenzen des Denkens und Handelns umgeben uns von innen und außen!
Die eigene Kreativität entdecken und das eigene Potential entfalten ist das Ziel dieses Seminars. Denn in allen Berufen sind heute Mut und Innovation gefragt! Beides wird aus einer Leidenschaft geboren, die Schwierigkeiten nicht scheut.
Im Seminar wählt jede/ jeder TeilnehmerIn ein Projekt, das er/sie im Semester verfolgen will und das jenseits der eigenen Grenzen angesiedelt ist. Es geht darum, wieder wildes und gefährliches Denken und Handeln zu lernen. Auf kreative Weise das eigene leidenschaftliche Ziel zu verfolgen ist die Hauptaufgabe. Um das zu erreichen, gehen wir der Frage nach welches Denken und Handeln uns bisher versperrt geblieben ist. Was hält sich hinter dem verborgen, was wir uns zu denken und zu handeln gestatten? Wir sind nämlich einem Goldfisch viel ähnlicher als wir denken! Umgeben von Wasser leben Goldfische ganz selbstverständlich in seiner begrenzten Welt. Das Wasser ist allgegenwärtig und allumfassend. Auch uns umgeben Dinge, die wir als selbstverständlich empfinden, die wir nicht hinterfragen, weil wir sie gar nicht wahrnehmen.
In diesem Seminar geht es um Grenzen und deren Überschreitung, aber auch um die Täuschung, eine Grenze bereits überschritten zu haben. Kreativität hat mit der Wahrnehmung von Potentialen zu tun und mit der Bereitschaft, sich Möglichkeiten zu öffnen. Das Problem ist nicht unser begrenztes Denken, sondern vielmehr, dass wir die wirklichen Grenzen gar nicht wahrnehmen. Und der einzige Weg, um zu erkennen und in den Griff zu bekommen, liegt darin, sie zu durchbrechen. Die neurologische Forschung lässt keinen Zweifel daran, dass unser Gehirn unbekannte und komplizierte Situationen benötigt, um neue Denkweisen auszubilden. Das wirklich Kreative muss schwierig sein, denn es muss das Beliebte und Bekannte herausfordern und uns Unbehagen bereiten. Nur so können wir uns von der eigenen geliebten Behaglichkeit und Zufriedenheit befreien.
Freitags: 8.00 -10.00 Uhr
Wochenende: 16.-18. 11. 2012
Start: 26. 11.
credits für unerschrockene aller fachbereiche
Anmeldung: Ludwig.Moeller@uni-kassel.de
FB 02 Institut für Evangelische Theologie
Uni Kassel
WiSe 2012/13
Ev.Religion
Dr.
Möller Ludwig