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Uni-Dortmund
14. März 2017

Seminar Erneuerbare Energien und regionale Energiekonzepte

Steigende Energiepreise und die notwendigen Schutzmaßnahmen in Bezug auf den Klimawandel erfordern eine ökonomische, soziale und ökologische Produktion von erneuerbaren Energien -- und dies möglichst in der Nähe des Verbrauchers. Im Rahmen regionaler Energiekonzepte können der Energieverbrauch, aber auch Einspar-...

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Steigende Energiepreise und die notwendigen Schutzmaßnahmen in Bezug auf den Klimawandel erfordern eine ökonomische, soziale und ökologische Produktion von erneuerbaren Energien -- und dies möglichst in der Nähe des Verbrauchers. Im Rahmen regionaler Energiekonzepte können der Energieverbrauch, aber auch Einspar- und Erzeugungspotenziale ermittelt werden. In erster Linie dienen jedoch solche Konzepte dazu, energiepolitische Ziele und Strategien für die Region zu formulieren und umzusetzen. Solche regionalen Konzepte müssen horizontal mit den Grundsätzen und Zielen der Raumordnung sowie mit anderen fachplanerischen Belangen aber auch vertikal mit Konzepten und Leitbildern anderer räumlicher Handlungsebenen abgestimmt werden. So verpflichtet die Richtlinie 2009/28/EG des europäischen Parlaments und des Rates vom 23. April 2009 die Bundesregierung zur Aufstellung von nationalen Aktionsplänen Erneuerbare Energien. Auch die Landesregierungen verfolgen zum Teil eigenständige energiepolitische Ziele und Strategien und weisen über Landesplanungsgesetze bzw. über Landesenetwicklungspläne und -programme zum Teil der Regionalplanung unmittelbar die Aufgabe zu, regionale Energiekonzepte zu erstellen. Mittlerweile haben sich – zum Teil auch unabhängig davon - verteilt über die gesamte Bundesrepublik Deutschland zahlreiche regionale energiepolitische Initiativen gebildet und verfolgen eigenständige Konzepte und Strategien. Die Vielfalt der Handlungsansätze ist ebenso groß wie der Bedarf nach Koordination und Harmonisierung. Gemeinsame Grundelemente regionaler Energiekonzepte sind Ziele und Leitbilder für die zukünftige Entwicklung der Energieversorgung in der Region mit einem besonderen Augenmerk auf den Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energien bzw. der Steigerung der Energieeffizienz. Das Seminar soll einen Beitrag dazu leisten, sich dieser Thematik zu nähern, Grundwissen zu vermitteln und Trends zu erkennbar zu machen. Fachgebiet Ver- und Entsorgungssysteme in der Raumplanung B.Sc. RP (2012): Erfolgreicher Abschluss der Module 1, 2, 8, 9 und 12 zur Teilnahme am Seminar (Stichtag: Seminaranmeldung) B.Sc. RP (2007): Erfolgreicher Abschluss der Module 1 - 3, 6 und 8 zur Teilnahme am Seminar (Stichtag: Seminaranmeldung) Insgesamt müssen für eine erfolgreiche Seminarteilnahme folgende Leistungen erbracht werden: • Halten eines Referats (ca. 20 min Dauer) • Verfassen einer Hausarbeit (20 bis 30 Seiten) zu einem vorgegebenen Thema in einer Zweier-Gruppe • Anwesenheit (gemäß B.Sc. Prüfungsordnung) und aktive Mitarbeit in den Sitzungen Die Arbeiten werden benotet, im Vorfeld und nach Fertigstellung stehen die Betreuer für Feedback und Verbesserungsvorschläge zu Verfügung. Zu bearbeitende Themenvorschläge werden zum ersten Seminartermin von den Veranstaltern vergeben. Technische Universität Dortmund SoSe 2013 Bachelor Raumplanung (2012) Dr.-Ing. Fromme Jörg Ing