Zurück zum Vorlesungsverzeichnis
Uni-Essen
14. März 2017

Seminar Fototheorie und Filmanalyse Kultfilme

Fototheorie u. Filmanalyse: Kultfilme Se Do 14.00-16.00 A 87 /falls zu viele Teilnehmer dann in R11 T00 D01 HS (Alle Studiengänge; Module: Medien; Kunst u. Gesellschaft), BA Kunst Lehramt - Fototheorie 2. Semester und Film-/Fernsehanalyse 4, Semester MA Kunst- und...

Erstelle deinen persönlichen Lernplan

Wir helfen dir, diesen Kurs optimal vorzubereiten — mit einem individuellen Lernplan, Tipps und passenden Ressourcen.

Jetzt Lernplan erstellen
Fototheorie u. Filmanalyse: Kultfilme Se Do 14.00-16.00 A 87 /falls zu viele Teilnehmer dann in R11 T00 D01 HS (Alle Studiengänge; Module: Medien; Kunst u. Gesellschaft), BA Kunst Lehramt - Fototheorie 2. Semester und Film-/Fernsehanalyse 4, Semester MA Kunst- und Designwissenschaft - Kunstwissenschaft: Fokus - Gattungen/künstlerische Medien / Designwisssenschaft: Fokus - Ästhetik und Technik der Medien/ Medienkunst Die Veranstaltung ist Kinofilmen gewidmet, die im Lebensstil ihres Publikums Spuren hinterlassen haben oder als Signatur für ein distinguiertes ästhetisches Urteil gelten. So etwa wird in -Blow Up- von Michelangelo Antonioni (1966) das -Lebensgefühl- der jungen Generation in den sechziger Jahre treffsicher definiert; zugleich liefern Acting und Szenografie des Filmes Vorbilder zur Generierung neuer Formen. Im Unter-schied zu einer solchen universellen Wirkung galt -La guerre des Boutons- (der Krieg der Knöpfe 1962) über die sechziger Jahre hinaus als Erkennungszeichen für Unangepasstheit. Filme wie -Casablanca- (Michael Curtiz, 1942) oder -Blade Runner- (Ridley Scott, 1982) werden über die Grenzen von Geschmacksgemeinden hinweg als Highlights der Massenkultur zelebriert und fungieren als unerschöpfliches Reservoir für den Symbolbedarf der Kommunikationsindustrie. Kriterium für die Auswahl der im Seminar zu behandelnden Filme ist ihre Soziabilität. Wenn die meisten Beispiele dafür in den sechziger und siebziger Jahren zu finden sind, ist dies mit der besonderen soziokulturellen Dynamik der Zeit zu erklären. Während es hier vor allem darum ging, normative Grenzen zu durchbrechen, schwelgen die achtziger und neunziger Jahre in den institutionell sanktionierten Möglichkeiten einer permissiven Gesellschaft. Das in den neunziger und zweitausender Jahren stärker zum Tragen kommende Krisenbewusstsein bildet sich ebenfalls im Kino ab. Vorläufige Liste der zur Auswahl stehenden Filme: b) Sechziger Jahre Krieg der Knöpfe (Yves Robert, 1962) Blow Up (Michelangelo Antonioni, 1966) Ich bin neugierig – Gelb/Blau (Vilgot Sjöman, 1967) Spiel mir das Lied vom Tod (Segio Leone, 1968) Zur Sache Schätzchen (May Spils, 1968) Artisten unter der Zirkuskuppel ratlos (Alexander Kluge, 1968) Der Schweinestall (Pierre Paolo Pasolini, 1969) c) Siebziger Jahre Der Pate (Francis Ford Coppola, 1972) Der letzte Tango in Paris (Bernardo Bertolucci, 1972) Was Sie schon immer über Sex wissen wollten ... (Woody Allen, 1973) Wildwechsel (Rainer W. Fassbinder, 1973) Stroszek (Werner Herzog, 1977) d) Achtziger Jahre Shining (Stanley Kubrik, 1980) Blade Runner (Ridley Scott, 1982) Querelle (Rainer W. Fassbinder, 1982) Paris Texas (Wim Wenders, 1984) Männer (Doris Dörrie, 1985) e) Neunziger Jahre Basic Instinct (Paul Verhoeven, 1992) Pulp Fiction (Quentin Tarantino, 1994) Matrix (L u. A. Wachowsky, 1999) Das Fest (Thomas Vinterberg, 1999) Fight Club (David Fincher, 1999) f) ab 2000 Hundstage (Ulrich Seidl, 2000) Meine Schwester (Catherine Breillat, 2001) Kalendergirls (Nigel Cole, 2003) The Boss of it All (Lars von Trier, 2006) Paradies Hoffnung (Ulrich Seidl, 2013) Studienleistungen: 2 Credits: Referat oder Essay (8-10 Seiten) 4 Credits: Referat und Ausarbeitung (8-10 Seiten) oder Ausarbeitung (16-20 Seiten) Literatur ab 15.03. im Semesterapparat Nr. 42: Kultfilme. Passwort: Kunst Filme (Auswahl) ab 01.04. in der Mediathek Masterstudiengang Kunst- und Designwissenschaften Universität Duisburg-Essen SoSe 2013 LA Ba Kunst EinzelF, Kunst als Einzelfach im Bachelor-Studiengang mit Lehramtsoption Professor Hein Peter Ulrich