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Uni-Dortmund
14. März 2017

Seminar Gender Planning Von gestern oder für heute

Gender Planning bezeichnet Planungsprozesse, die Geschlecht und andere Kategorien gesellschaftlicher Differenzierung in der Raumentwicklung explizit und umfassend berücksichtigen. Seit der verbindlichen Einführung von Gender Mainstreaming (GM) ist formal jede Planung in Hin blick auf die Gender-Perspektive zu qualifizieren. In der...

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Gender Planning bezeichnet Planungsprozesse, die Geschlecht und andere Kategorien gesellschaftlicher Differenzierung in der Raumentwicklung explizit und umfassend berücksichtigen. Seit der verbindlichen Einführung von Gender Mainstreaming (GM) ist formal jede Planung in Hin blick auf die Gender-Perspektive zu qualifizieren. In der Praxis herrscht jedoch vielfach Unklarheit, wie der Anspruch konkret umgesetzt werden könnte. In dem Seminar wird der Frage nachgegangen, ob und wie Gender Planning in der Planungspraxis angekommen ist und welche Erfolge, aber auch welche Widerstände zu beobachten sind. Zentraler Bestandteil des Seminars ist ein eintägiger Workshop, der durch Vorträge Einsichten in Forschung und Planungspraxis vermittelt und die Gelegenheit zum Austausch zwischen Forscher/innen, Praktiker/innen und Studierenden bietet. In einem offenen, gemeinsam mit der Fachschaft Raumplanung vorbereiteten Open-Space-Format sollen Fragen und Beobachtungen der Teilnehmenden thematisiert werden. Eine Podiumsrunde diskutiert zukünftige Perspektiven und Chancen des Gender Planning. Mittwoch, 17. April: Einführung in das Thema, Vorbereitung des Workshops Freitag, 26. April: Vorträge: • Gender-Kompetenz im Forschungsalltag (Dr. habil. Gabriele Sturm, Projektleiterin im Referat -Raum- und Stadtbeobachtung-, Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung, Bonn) • Sta(n)dtortbestimmung – Bandbreiten weiblicher Erfahrungen (Ulla Schreiber, Dipl.-Ing. Architektin und Stadtplanerin, Krefeld; ehemalige Baubürgermeisterin der Stadt Tübingen) • Gender Mainstreaming in der kommunalen Stadtentwicklung (Dr. Stephanie Bock, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich -Stadtentwicklung, Recht und Soziales-, Deutsches Institut für Urbanistik, Berlin) • Gender Mainstreaming im regionalen Diskurs auf dem Weg zum Regionalplan-Ruhr (Dipl.-Ing. Sibylle Kelp-Siekmann, Referat Regionalentwicklung, Regionalverband Ruhr, Essen; Moderation Frauennetzwerk Ruhrgebiet) Open-Space: Diskussion zwischen Studierenden, Praktiker/innen und Experten/innen Podiumsdiskussion: Gender Planning – und wie weiter? • Franziska Baack, B.Sc., Masterstudentin, Fakultät Raumplanung, TU Dortmund • Prof. Dr. Sabine Baumgart, FG Stadt- und Regionalplanung, Fakultät Raumplanung, TU Dortmund • Katja Domschky, Dipl.-Ing. Architektin, Köln, Vorstand der Architektenkammer NRW • Martin Tönnes, Dipl.-Ing. Raumplanung, Leiter des Bereichs III – Planung, Regionalverband Ruhr, Essen Mittwoch, 15. Mai: Nachbereitung der Tagung, Zwischenpräsentation Mit der (aktiven) Teilnahme an der Veranstaltung können 2 Credits für das Studium Fundamentale erworben werden. Zusätzlich ist es möglich, bis zum 1. Juli eine Prüfungsleistung zu absolvieren, für die ein weiterer Credit vergeben wird. Details zu den Anforderungen an die Prüfungsleistungen werden im Seminar besprochen. Bachelor Raumplanung (2007) Technische Universität Dortmund SoSe 2013 Hill, Alexandra, Dr. Dr. Huning Sandra