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Uni-Kassel
14. März 2017

Seminar Integrative Sportspielvermittlung

Sportspiele nehmen einen großen Stellenwert im Sportunterricht ein und sind aus den Lehrplänen nicht mehr wegzudenken. Auch außerhalb des schulischen Bereichs spielen sie im Vereins- und Freizeitsport eine tragende Rolle. Entsprechend vielfältig und umfangreich sind auch die Publikationen, die sich...

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Sportspiele nehmen einen großen Stellenwert im Sportunterricht ein und sind aus den Lehrplänen nicht mehr wegzudenken. Auch außerhalb des schulischen Bereichs spielen sie im Vereins- und Freizeitsport eine tragende Rolle. Entsprechend vielfältig und umfangreich sind auch die Publikationen, die sich mit dem Thema der Sportspielvermittlung beschäftigen. Dabei dreht sich eine grundlegende Diskussion um die Frage, wie man Spielanfänger am besten in die Sportspiele einführen sollte. Einen -Königsweg- scheint es hier nicht zu geben, auch wenn die einzelnen Vertreter der verschiedenen Konzepte jeweils für sich in Anspruch nehmen, den besten Vermittlungsweg gefunden zu haben. Dabei ist natürlich auch zu berücksichtigen, an welche Zielgruppen sich die methodischen Vorgaben wenden, denn unterschiedliche Adressaten erfordern unterschiedliche Herangehensweisen. Damit wird zum einen zum Ausdruck gebracht, dass es einen Unterschied macht, ob sich die methodischen Überlegungen auf den Breiten-, Leistungs-, Schulsport oder die Universitätsausbildung beziehen und zum anderen, dass sich nicht alle Vermittlungskonzepte in gleicher Weise für die verschiedenen Zielgruppen eignen.In jüngster Zeit haben die sportspielübergreifenden Vermittlungsmodelle stark an Bedeutung gewonnen, obwohl die ersten Ansätze bereits aus den 1970er Jahren stammen. Der Bedeutungszuwachs ist nicht zuletzt daran zu erkennen, dass die integrative Sportspielvermittlung bereits in zahlreichen Rahmenlehrplänen für den Sportunterricht aufgenommen ist und ausdrücklich empfohlen wird (z.B. Hessisches Kultusministerium, 2005; Behörde für Bildung und Sport, Hamburg, 2003; Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Saarland, 2002; Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein, 1997). Adolph, H. & Hönl, M. (1998). Integrative Sportspielvermittlung. Kassel: Gesamthochschul-Bibliothek. Hohmann, A., Kolb, M. & Roth, K. (Hrsg.). (2005). Handbuch Sportspiel. Beiträge zur Lehre Forschung im Sport, Band 147. Schorndorf: Hofmann Verlag.Kröger C. & Roth, K. (1999). Ballschule: ein ABC für Spielanfänger. Schorndorf: Hofmann Verlag. Kuhlmann, D. (1989). Wie führt man Sportspiele ein? Bielefelder Sportpädagogen. Methoden im Sportunterricht, 105-118. Schorndorf: Hofmann Verlag. Nagel, V. (1985). Sportspiele im Schulalltag. In K. Dietrich (Hrsg.), Sportspiele, 21-25. Reinbek: rororo. Schmidt, W. (1994). Alte und neue Vermittlungsmodelle. In G. Hagedorn & N. Heymen (Hrsg.), Sportspiele - Konstanz und Wandel. VoraussetzungenEinführungsveranstaltung FB 05 Sport Uni Kassel WS 2008/2009 Dr. Adolph Helga