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Uni-Kassel
14. März 2017

Seminar Kolloquium 8220 zur Strukturierung wissenschaftlicher Arbeiten 8211 über Studierende als Forschungsreisende in eigener Sache

Der Begriff -Kolloquium- steht bewußt in Anführungszeichen, weil diese regelmäßig angebotene Veranstaltung - je nach studentischem Publikum - in erster Linie als Vorlesung oder eher in der Form eines Seminars organisiert wird. – Entsprechend des wechselnden Publikums, das sich in...

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Der Begriff -Kolloquium- steht bewußt in Anführungszeichen, weil diese regelmäßig angebotene Veranstaltung - je nach studentischem Publikum - in erster Linie als Vorlesung oder eher in der Form eines Seminars organisiert wird. – Entsprechend des wechselnden Publikums, das sich in jedem Semester aus Teilnehmern unterschiedlicher Studiengänge (aus den gesellschaftswissenschaftlichen oder planungspolitischen Bereichen) rekrutiert, werden spezifische Themenschwerpunkte herausgearbeitet. Die Strukturierung eines Themenschwerpunktes für eine wissenschaftliche Arbeit stellt sich nicht erst mit der Beginn der Abschlußarbeit (Staatsexamens-, Magister-, Diplomarbeit oder - studientechnisch bedingt - mit dem BA- oder MA-Szenarium) als eine besondere Herausforderung für Studierende dar, sondern bereits während des Konzipierens von Seminararbeiten und während der Aufbereitung von Themenschwerpunkten für mündliche Prüfungen. – Eine Selbst-Verortung erscheint angesichts einer epistemologischen, methodischen und methodologischen Vielfalt und vor dem Hintergrund eines mechanisierenden Modul-Gestöbers schwierig. Wichtig sind dabei jeweilige theorieorientierte Basiselemente als auch der jeweilige empiriebezogene Kern eines Themenschwerpunktes. Begleitend werden grundsätzliche Einsichten und Perspektiven wissenschaftlichen Arbeitens reflektiert, wie etwa: In welcher Weise ist die Fragestellung Prägestock der Theoriebildung? Was taugen unsere Axiome (aus natur- und sozialwissenschaftlichen Bereichen), wenn es um -Welt--Erkundung geht? Welche Realitätskonstruktion wird durch welche Methodik begünstigt, in den Hintergrund oder in den Vordergrund gerückt? – In welcher Weise hat Forschen sowohl mit Gegenstands- als auch mit Selbsterkenntnis zu tun?, […], […], […]. Je nach kontextbezogenem Interesse der VeranstaltungsteilnehmerInnen können Anfang, Mitte oder Ende eines jeweiligen Arbeits/Forschungsszenariums zum Gegenstand der wissenschaftstheoretischen Analyse gemacht werden. – Um Mißverstännissen vorzubeugen: Es sind in dieser Veranstaltung auch Studierende willkommen, die zunächst aus -sicherer- Distanz jeweilige Etappen von Gegenstands- und Selbsterkenntnis in Forschungsprozessen beobachten wollen. FB 05 Gesellschaftswissenschaften Uni Kassel WiSe 2013/14 Schlüsselkompetenzpool FB05 Prof. Dr. Kruckemeyer Frauke