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Uni-Dortmund
17. Juli 2017

Seminar Laokoon Labor Über den Umgang mit Pygmalions Liebe

Raum: unter Vorbehalt in 4.234! Vorort-Termine (werden im Seminar besprochen) »Oftmals berührt er das Kunstwerk mit prüfenden Händen, ob es ein wirklicher Leib oder aus Elfenbein sei […] da scheint es warm zu sein! Er küßt es noch einmal und...

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Raum: unter Vorbehalt in 4.234! Vorort-Termine (werden im Seminar besprochen) »Oftmals berührt er das Kunstwerk mit prüfenden Händen, ob es ein wirklicher Leib oder aus Elfenbein sei […] da scheint es warm zu sein! Er küßt es noch einmal und legt ihm die Hand an die Brust – da wird unter seiner Hand das Elfenbein weich, verliert seine Härte, gibt den Fingern nach und nimmt Eindrücke an […]« (Metamorphosen. X, 255-288) Innerhalb des Seminares soll Pygmalions Hingabe zu einem/seinem Kunstwerk Ansporn sein, ihm nachzueifern und durch didaktische Methoden Kunstwerke zu aktualisieren und ihnen so Leben einzuhauchen. Es sollen anhand von ausgewählten Beispielen erprobt werden, wie man Kunstwerken ihr kulturelles Narrativ entlocken und so das eingeschriebene Erinnerungspotenzial nutzen kann. Das Seminar wird inhaltlich und strukturell mit dem zeitlich vorangehenden Seminar für Kunstgeschichte »Spinnen in Arachnes Werk« gekoppelt und gemäß der Projektidee sollen Schnittstellen und gewinnbringende Reibungspunkte zwischen Kunstwissenschaft und Kunstvermittlung an- und in didaktische Handlungen überführt werden. Laokoon-Labor Projektleitung: Prof. Dr. Klaus-Peter Busse und Prof. Dr. Barbara Welzel Projektmitarbeiter: Christopher Kreutchen, B.A. Beginn: 1.8.2014 Das Laokoon-Labor arbeitet an der Schnittstelle zwischen Kunstgeschichte und Kunstdidaktik. Es experimentiert mit der Verknüpfung fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Zugangsweisen zu Mythenbildern. Zugleich wird intensiv über das Verhältnis von Visualität und Sprache diskutiert, auch über die Beziehungen zwischen Kunst und Literatur. Im ersten Projektsemester, dem Wintersemester 2014/15 steht der -Kampf der Giganten- im Mittelpunkt; ab dem Sommersemester 2015 wendet sich das Laokoon-Labor dann mit Laokoon einer der wirkmächtigsten Figurengruppen der Antike zu, die nach ihrer Wiederentdeckung 1506 zu einem Referenzwerk der europäischen Kulturgeschichte wurde. Technische Universität Dortmund SoSe 2015 Kreutchen Christopher