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Uni-Kassel
14. März 2017

Seminar Medialer Konstruktivismus

Welche Auswirkungen hat die zunehmende Mediatisierung auf unsere Gesellschaft? Inwiefern prägen die Medien unser Bild von der Welt? Ist unsere Wirklichkeit ein mediales Konstrukt? Medien sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Alltags. Vor allem der Bildschirm ist unser Fenster zur Welt...

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Welche Auswirkungen hat die zunehmende Mediatisierung auf unsere Gesellschaft? Inwiefern prägen die Medien unser Bild von der Welt? Ist unsere Wirklichkeit ein mediales Konstrukt? Medien sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Alltags. Vor allem der Bildschirm ist unser Fenster zur Welt geworden. Ob es sich um Nachrichtensendungen, Spielfilme oder Internetrecherche handelt, der Bildschirm beeinflusst, was wir sehen und wie wir es sehen. Das Medium verhält sich nicht neutral gegenüber der vermittelten Information – die Form des Mediums gestaltet, konstruiert dessen Inhalt. Wir wollen in unserem interdisziplinären Seminar medientheoretische Texte lesen. Ausgehend von Debords Analyse der Gesellschaft des Spektakels fragen wir mit Benjamin nach dem Einfluss des Films auf unsere politische Mündigkeit. Mit Flusser verfolgen wir die Entwicklung der technischen Bilder und fragen nach der medialen Konstruktion unserer Wirklichkeit. Die Medienstrategie von Selbstmordattentätern ist Thema eines Textes von Florian Rötzer. Und Boris Groys behauptet, Google sei eine philosophische Maschine. Wie die Medien unser Leben beeinflussen wird zur Leitfrage für unterschiedliche Positionen. Das Seminar ist eine Kooperation zwischen Philosophie, Kunstwissenschaft und Visueller Kommunikation. Im Anschluss an den Theorieteil werden wir einen Praxisworkshop veranstalten und die Texte in künstlerischen Arbeiten reflektieren. Die Literatur stellen wir in einem Reader bereit, der Blocktermin für den Workshop wird in der ersten Stunde bekannt gegeben. Kunsthochschule Kassel Uni Kassel SoSe 2012 Prof. Baumann Joel