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Uni-Dortmund
14. März 2017

Seminar Musikwissenschaftliches Arbeiten zu Populärer Musik

-It’s okay to write about music – It is often said that ‚writing about music is like dancing about architecture’, to which I would reply that dancing about architecture might be very illuminating, if we all danced as much as...

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-It’s okay to write about music – It is often said that ‚writing about music is like dancing about architecture’, to which I would reply that dancing about architecture might be very illuminating, if we all danced as much as we use language... We have language, which is, like music, an incredibly powerful and nuanced system for making sense of things and communicating our understandings.- aus: Walser, Robert: Popular music analysis: ten apothegms and four instances. In: Moore, Allan F.: Analyzing Popular Music. Cambridge: Cambridge University Press, 2003. S.16. Trotz der immerhin schon 60-jährigen Geschichte der Popmusik – setzt man ihren Ausgangspunkt beim Rock’n’Roll der 50er Jahre an – ist die wissenschaftliche Beschäftigung mit ihr eine nach wie vor im Aufbau und Fluss befindliche Disziplin. Am ausgiebigsten haben sich dabei die Soziologen schon früh mit -Rock- beschäftigt, den konsequenten Versuch, eine Musikwissenschaft der Popularmusik zu entwickeln, gibt es erst seit den 90er Jahren, obwohl einzelne Autoren sich auch schon in den 60er Jahren mit dem in Bezug auf die -Kunstmusik europäischer Kompositionstradition- andere Musik beschäftigt haben. Gegenwärtig gibt es außerdem größere Zahl an Studiengängen, die sich mit (Populärer) Musik und Medien beschäftigen und in diesem Rahmen aus der Perspektive der Kulturwissenschaft auf Pop blicken. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Phänomen steht dabei vor einigen grundsätzlichen Fragen, von denen die nach der Bezeichnung und Eingrenzung ihres Gegenstandes nur die erste ist: Pop? Rock? Popularmusik? Populäre Musik? Popmusik? Beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit über Popmusik muss man sich bewusst sein, dass man längst nicht jede gewohnte musikwissenschaftliche Methode 1:1 auf diese Musik übertragen kann. In diesem Seminar werden daher zentrale Ansätze, Teil- bzw. Hilfsdisziplinen, Methoden und Probleme des Pop-Wissenschaft behandelt. Aktive Teilnahme erfordert neben der regen Beteiligung an der Erarbeitung und Diskussion während der Seminarsitzungen die Vorbereitung je eines längeren Textes (teils in englischer Sprache) und dessen Aufbereitung für die anderen Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmer. !!! Falls Sie eine Master- oder Bachelorarbeit im Bereich Populärer Musik !!! !!! planen, ist der Besuch des Seminars in hohem Maße angeraten! !!! Technische Universität Dortmund SoSe 2014 Klose Peter