Uni-Essen
14. März 2017Seminar neu 12.03 Historische Entwicklung und gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Erwachsenenbildung Weiterbildung
Warum soll man sich mit der Geschichte der Erwachsenenbildung beschäftigen? Dieser Frage wird das Seminar nachgehen. Es wird zeigen, wie Wissen um historische Sinnstiftungen der Erwachsenenbildung das Verständnis für aktuelle Diskussionen erweitern kann. Verpflichtende Basislektüre für Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist...
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Jetzt Lernplan erstellenWarum soll man sich mit der Geschichte der Erwachsenenbildung beschäftigen? Dieser Frage wird das Seminar nachgehen. Es wird zeigen, wie Wissen um historische Sinnstiftungen der Erwachsenenbildung das Verständnis für aktuelle Diskussionen erweitern kann.
Verpflichtende Basislektüre für Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist Wolfgang Seitter: Geschichte der Erwachsenenbildung, 3. aktualisierte und erweiterte Auflage, Bielefeld 2007.
Seitter strukturiert seine Einführung problemorientiert und perspektiviert seine verschiedenen Zugänge zeitlich. Mit dieser Verbindung von Problemorientierung und Historisierung entwickelt er eine spezifische Methode, die es ebenfalls im Seminar näher zu bearbeiten gilt: Sensibilisiert sie doch nicht nur für ein konstruktivistisches Verständnis von (Erziehungs)Wissenschaft, sondern auch dafür, dass wir als Pädagoginnen und Pädagogen selbst als sich verändernde Wesen im zeitlichen Wandel agieren.
Fragen nach historischen Dimensionen von Erwachsenenbildung als Institution, als Beruf, als Lernarrangement, als Adressatenkonstruktion und als subjektive Aneignung werden in diesem Seminar auf ein konkretes Projekt bezogen, in das sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch aktiv einbringen können: auf das für die Kulturhauptstadt 2010 aufzubauende Internetportal Frauen.Ruhr.Geschichte. (www.frauenruhrgeschichte.de). Es wird ein regionales und internationales Publikum für das Ruhrgebiet als eine von Frauen und Männern gestaltete Region interessieren. Dabei werden wir uns im Seminar ebenso mit Museumsangeboten und Stadtrundgängen als gesellig-spielerische Lernarrangements beschäftigen wie mit biografieorientierter Geschichtsschreibung im Kontext von Bildungs- und Karrierewegen im Ruhrgebiet.
Bildungswissenschaften
Universität Duisburg-Essen
SS 2009
Dr.
Schmidt Uta C