Zurück zum Vorlesungsverzeichnis
Uni-Essen
14. März 2017

Seminar Politikmanagement im Bereich von Gesellschafts und Familienpolitik

Leitfragen des Seminars: • Wie lassen sich politische Entscheidungen authentisch rekonstruieren? • Was ist das Besondere am Politikmanagement in der Wendezeit von 1989/90? • Was sind die zeitgeschichtlichen Rahmenbedingungen der ersten rot-grünen Bundesregierung? • Was markiert eine problemorientierte Policy-Analyse im...

Erstelle deinen persönlichen Lernplan

Wir helfen dir, diesen Kurs optimal vorzubereiten — mit einem individuellen Lernplan, Tipps und passenden Ressourcen.

Jetzt Lernplan erstellen
Leitfragen des Seminars: • Wie lassen sich politische Entscheidungen authentisch rekonstruieren? • Was ist das Besondere am Politikmanagement in der Wendezeit von 1989/90? • Was sind die zeitgeschichtlichen Rahmenbedingungen der ersten rot-grünen Bundesregierung? • Was markiert eine problemorientierte Policy-Analyse im Bereich der Gesellschafts- und Familienpolitik? • Was ist das spezifische Kennzeichen, was sind die besonderen Merkmale des Politikmanagements der Bundesministerin Bergmann im ersten Kabinett Schröder? • Was sind die Prägemale unterschiedlicher Formate für politische Entscheidungsfindungen? Literatur Pflichtlektüre: Ich gehe davon aus, dass die jeweiligen Präsentationsteams noch ergänzende Materialien, Akten, Zeitungsartikel etc. zu den jeweiligen Sitzungen finden und auswerten. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie für den Seminarordner vorab noch ein paar zielgenaue Literaturhinweise liefern könnten, die in den Sitzungen eine Rolle spielen. In der Regel gehe ich davon aus, dass dies Aufsätze sind, die noch nicht digitalisiert etc. vorliegen und insofern eher traditionell zu recherchieren wären. • Arens, Regina/Blum, Sonja (2012): Zwischen Stau und Stimulus: Hemmende und fördernde Vetospieler in der Familienpolitik, in: Blank, Florian (Hrsg.): Vetospieler in der Policy-Forschung, Wiesbaden, S. 13-48. • Bleses, Peter (2003): Wenig neues in der Familienpolitik, in: Gohr, Andrea u.a. (Hrsg.): Sozial- und Wirtschaftspolitik unter Rot-Grün, Wiesbaden., S. 189-210. • Blum, Sonja (2012): Familienpolitik als Reformprozess. Deutschland und Österreich im Vergleich, Wiesbaden. • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2012): Abschlussbericht. Runder Tisch. in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich, online abrufbar unter: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Abschlussbericht-Runder-Tisch-sexueller-kindesmissbrauch,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf (zuletzt abgerufen am 27.07.2015). • Egle, Christoph u.a. (Hrsg.): Das Rot-Grüne Projekt, Wiesbaden 2003. • Gerlach, Irene (2010): Familienpolitik. 2., aktualisierte und überarbeitete Auflage, Wiesbaden. • Gerlach, Irene (2008): Bergmann, Christine, in: Kempf, Udo/Hans-Georg Merz (Hrsg.): Kanzler und Minister 1998-2005, Wiesbaden, S. 134-138 • Korte, Karl-Rudolf (1998): Deutschlandpolitik in Helmut Kohls Kanzlerschaft. Regierungsstil und Entscheidungen 1982-1989, Stuttgart, darin: S. 7-20 und 21-68 und 438- 478 und 501-513. • Korte, Karl-Rudolf (2012): Besondere Herausforderungen der angewandten Regierungsforschung, in: Glaab, Manuela/Korte, Karl-Rudolf (Hrsg.): Angewandte Politikforschung, Wiesbaden, S. 91-98. • Küsters, Hanns Jürgen (1998): Entscheidung für die deutsche Einheit, in: Bundesministerium des Innern (Hrsg.): Deutsche Einheit, S. 13-19 und S. 205-221. • Metzler, Gabriele (2004): Einführung in das Studium der Zeitgeschichte, Paderborn u.a., darin S. 13-94. • Wenzelburger, Georg/Zohlnhöfer, Reimut (Hrsg.) (2015): Handbuch Policy-Forschung, Wiesbaden. • Zimmermann, Nina C. (2002): Gerhard Schröder: Neue Mitte, in: Korte, Karl-Rudolf (Hrsg.): Das Wort hat der Herr Bundeskanzler. Eine Analyse der Großen Regierungserklärungen von Adenauer bis Schröder, Opladen, S. 247-276 (im Buch auch die vollständige Regierungserklärung). Weiterführende Literatur: • Eberlein, Burkard/Grande, Edgar (2009): Entscheidungsfindung und Konfliktlösung, in: Schubert, Klaus/Bandelow, Nils C. (Hrsg.): Lehrbuch der Politikanalyse 2.0, München, S. 131-156. • Fischer, Sebastian (2005): Gerhard Schröder und die SPD. Das Management des programmatischen Wandels als Machtfaktor, München. • Geyer, Matthias/Kurbjuweit, Dirk/Schnibben, Cordt (2005): Operation Rot-Grün: Geschichte eines politischen Abenteuers, München. • Hennecke, Hans Jörg (2003): Die dritte Republik, München. • Klingemann, Hans-Dieter/Kaase, Max (Hrsg.) (2001): Wahlen und Wähler. Analysen aus Anlaß der Bundestagswahl 1998. • Korte, Karl-Rudolf (2013): Wahlen in Deutschland, 8. Aufl., Bonn. • Korte, Karl-Rudolf/Fröhlich, Manuel (2009): Politik und Regieren in Deutschland, 3. Aufl. Paderborn. u.a., darin: S. 25-40 und 240-270. • Korte, Karl-Rudolf (1994): Nur verpasste Chancen? Die Politik zur Einheit Deutschlands, Frankfurt/M. • Korte, Karl-Rudolf/ Grunden, Timo (2013): Handbuch Regierungsforschung, Wiesbaden. • Mertes, Michael (2001): Die Entstehung des Zehn-Punkte-Programms vom 28.11.1989, in: Timmermann, Heiner (Hrsg.), die DDR in Deutschland, Berlin, S. 17-35. • Niclauß, Karlheinz (2015): Kanzlerdemokratie, 3. Aufl., Wiesbaden. • Rödder, Andreas (2009): Deutschland einig Vaterland. Die Geschichte der Wiedervereinigung, München, darin: S. 127-141 und 452-463 (gibt es auch kostenlos bei der Landeszentrale für politische Bildung, Düsseldorf!). • Siefken, Sven T. (2007): Expertenkommissionen im politischen Prozess. Eine Bilanz zur rot-grünen Bundesregierung 1998 – 2005, Wiesbaden. • Vollmer, Antje/Kilz, Hans Werner (2006): Eingewandert ins eigene Land. Was von rot-grün bleibt, München. • Weidenfeld, Werner/Korte, Karl-Rudolf (1999) (Hrsg.): Handbuch zur deutschen Einheit 1949-1989-1999, Frankfurt/M. • Wolfrum, Edgar (2013): Rot-Grün an der Macht: Deutschland 1998-2005, München. • Zur Mühlen, Patrik von (2001): Aufbruch und Umbruch in der DDR: Bürgerbewegungen, kritische Öffentlichkeit und Niedergang der SED-Herrschaft, Bonn. Leistungsnachweis Leistungsanforderungen: Anmeldungen zu einzelnen Themen und Sitzungen (Präsentationen) sind bereits vor Beginn des Seminars sehr erwünscht. Bitte mailen Sie Ihren Wunsch an: Gordian Ezazi (gordian.ezazi@uni-due.de) oder an mich direkt. Wir koordinieren ab sofort in Abstimmung mit mir die entsprechenden Themenwünsche. Sie sollten dann neben der Pflichtlektüre, die alle zu lesen haben, eine hochschuldidaktisch vorgetragene Kurz-Präsentation (mit Leitfragen für die jeweilige Sitzung) im Team vorbereiten. Bewertet werden: - aktive mündliche Teilnahme - Präsentation oder Buch-Rezension, da nicht alle eine Präsentation halten können. Die Präsentationen sollen eine Woche vor der jeweiligen Sitzung fertig sein. Sie müssen Frau Bergmann per Mail übermittelt werden. Außerdem sollten gleichzeitig vom Präsentationsteam die jeweiligen Fragen an Frau Bergmann zum Politikmanagement, zur konkreten Schlüsselentscheidung, zum zeithistorischen Hintergrund möglichst auch eine Woche vor der Sitzung an Frau Bergmann übermittelt werden. Alles sollte idealerweise auch mit mir abgestimmt werden. Pflichtlektüre: Ich gehe davon aus, dass die jeweiligen Präsentationsteams noch ergänzende Materialien, Akten, Zeitungsartikel etc. zu den jeweiligen Sitzungen finden und auswerten. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie für den Seminarordner vorab noch ein paar zielgenaue Literaturhinweise liefern könnten, die in den Sitzungen eine Rolle spielen. In der Regel gehe ich davon aus, dass dies Aufsätze sind, die noch nicht digitalisiert etc. vorliegen und insofern eher traditionell zu recherchieren wären. • Arens, Regina/Blum, Sonja (2012): Zwischen Stau und Stimulus: Hemmende und fördernde Vetospieler in der Familienpolitik, in: Blank, Florian (Hrsg.): Vetospieler in der Policy-Forschung, Wiesbaden, S. 13-48. • Bleses, Peter (2003): Wenig neues in der Familienpolitik, in: Gohr, Andrea u.a. (Hrsg.): Sozial- und Wirtschaftspolitik unter Rot-Grün, Wiesbaden., S. 189-210. • Blum, Sonja (2012): Familienpolitik als Reformprozess. Deutschland und Österreich im Vergleich, Wiesbaden. • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2012): Abschlussbericht. Runder Tisch. in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich, online abrufbar unter: http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Abschlussbericht-Runder-Tisch-sexueller-kindesmissbrauch,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf (zuletzt abgerufen am 27.07.2015). • Egle, Christoph u.a. (Hrsg.): Das Rot-Grüne Projekt, Wiesbaden 2003. • Gerlach, Irene (2010): Familienpolitik. 2., aktualisierte und überarbeitete Auflage, Wiesbaden. • Gerlach, Irene (2008): Bergmann, Christine, in: Kempf, Udo/Hans-Georg Merz (Hrsg.): Kanzler und Minister 1998-2005, Wiesbaden, S. 134-138 • Korte, Karl-Rudolf (1998): Deutschlandpolitik in Helmut Kohls Kanzlerschaft. Regierungsstil und Entscheidungen 1982-1989, Stuttgart, darin: S. 7-20 und 21-68 und 438- 478 und 501-513. • Korte, Karl-Rudolf (2012): Besondere Herausforderungen der angewandten Regierungsforschung, in: Glaab, Manuela/Korte, Karl-Rudolf (Hrsg.): Angewandte Politikforschung, Wiesbaden, S. 91-98. • Küsters, Hanns Jürgen (1998): Entscheidung für die deutsche Einheit, in: Bundesministerium des Innern (Hrsg.): Deutsche Einheit, S. 13-19 und S. 205-221. • Metzler, Gabriele (2004): Einführung in das Studium der Zeitgeschichte, Paderborn u.a., darin S. 13-94. • Wenzelburger, Georg/Zohlnhöfer, Reimut (Hrsg.) (2015): Handbuch Policy-Forschung, Wiesbaden. • Zimmermann, Nina C. (2002): Gerhard Schröder: Neue Mitte, in: Korte, Karl-Rudolf (Hrsg.): Das Wort hat der Herr Bundeskanzler. Eine Analyse der Großen Regierungserklärungen von Adenauer bis Schröder, Opladen, S. 247-276 (im Buch auch die vollständige Regierungserklärung). Weiterführende Literatur: • Eberlein, Burkard/Grande, Edgar (2009): Entscheidungsfindung und Konfliktlösung, in: Schubert, Klaus/Bandelow, Nils C. (Hrsg.): Lehrbuch der Politikanalyse 2.0, München, S. 131-156. • Fischer, Sebastian (2005): Gerhard Schröder und die SPD. Das Management des programmatischen Wandels als Machtfaktor, München. • Geyer, Matthias/Kurbjuweit, Dirk/Schnibben, Cordt (2005): Operation Rot-Grün: Geschichte eines politischen Abenteuers, München. • Hennecke, Hans Jörg (2003): Die dritte Republik, München. • Klingemann, Hans-Dieter/Kaase, Max (Hrsg.) (2001): Wahlen und Wähler. Analysen aus Anlaß der Bundestagswahl 1998. • Korte, Karl-Rudolf (2013): Wahlen in Deutschland, 8. Aufl., Bonn. • Korte, Karl-Rudolf/Fröhlich, Manuel (2009): Politik und Regieren in Deutschland, 3. Aufl. Paderborn. u.a., darin: S. 25-40 und 240-270. • Korte, Karl-Rudolf (1994): Nur verpasste Chancen? Die Politik zur Einheit Deutschlands, Frankfurt/M. • Korte, Karl-Rudolf/ Grunden, Timo (2013): Handbuch Regierungsforschung, Wiesbaden. • Mertes, Michael (2001): Die Entstehung des Zehn-Punkte-Programms vom 28.11.1989, in: Timmermann, Heiner (Hrsg.), die DDR in Deutschland, Berlin, S. 17-35. • Niclauß, Karlheinz (2015): Kanzlerdemokratie, 3. Aufl., Wiesbaden. • Rödder, Andreas (2009): Deutschland einig Vaterland. Die Geschichte der Wiedervereinigung, München, darin: S. 127-141 und 452-463 (gibt es auch kostenlos bei der Landeszentrale für politische Bildung, Düsseldorf!). • Siefken, Sven T. (2007): Expertenkommissionen im politischen Prozess. Eine Bilanz zur rot-grünen Bundesregierung 1998 – 2005, Wiesbaden. • Vollmer, Antje/Kilz, Hans Werner (2006): Eingewandert ins eigene Land. Was von rot-grün bleibt, München. • Weidenfeld, Werner/Korte, Karl-Rudolf (1999) (Hrsg.): Handbuch zur deutschen Einheit 1949-1989-1999, Frankfurt/M. • Wolfrum, Edgar (2013): Rot-Grün an der Macht: Deutschland 1998-2005, München. • Zur Mühlen, Patrik von (2001): Aufbruch und Umbruch in der DDR: Bürgerbewegungen, kritische Öffentlichkeit und Niedergang der SED-Herrschaft, Bonn. Leistungsnachweis Leistungsanforderungen: Anmeldungen zu einzelnen Themen und Sitzungen (Präsentationen) sind bereits vor Beginn des Seminars sehr erwünscht. Bitte mailen Sie Ihren Wunsch an: Gordian Ezazi (gordian.ezazi@uni-due.de) oder an mich direkt. Wir koordinieren ab sofort in Abstimmung mit mir die entsprechenden Themenwünsche. Sie sollten dann neben der Pflichtlektüre, die alle zu lesen haben, eine hochschuldidaktisch vorgetragene Kurz-Präsentation (mit Leitfragen für die jeweilige Sitzung) im Team vorbereiten. Bewertet werden: - aktive mündliche Teilnahme - Präsentation oder Buch-Rezension, da nicht alle eine Präsentation halten können. Die Präsentationen sollen eine Woche vor der jeweiligen Sitzung fertig sein. Sie müssen Frau Bergmann per Mail übermittelt werden. Außerdem sollten gleichzeitig vom Präsentationsteam die jeweiligen Fragen an Frau Bergmann zum Politikmanagement, zur konkreten Schlüsselentscheidung, zum zeithistorischen Hintergrund möglichst auch eine Woche vor der Sitzung an Frau Bergmann übermittelt werden. Alles sollte idealerweise auch mit mir abgestimmt werden. Sozialwissenschaften Leistungsanforderungen: Anmeldungen zu einzelnen Themen und Sitzungen (Präsentationen) sind bereits vor Beginn des Seminars sehr erwünscht. Bitte mailen Sie Ihren Wunsch an: Gordian Ezazi (gordian.ezazi@uni-due.de) oder an mich direkt. Wir koordinieren ab sofort in Abstimmung mit mir die entsprechenden Themenwünsche. Sie sollten dann neben der Pflichtlektüre, die alle zu lesen haben, eine hochschuldidaktisch vorgetragene Kurz-Präsentation (mit Leitfragen für die jeweilige Sitzung) im Team vorbereiten. Bewertet werden: - aktive mündliche Teilnahme - Präsentation oder Buch-Rezension, da nicht alle eine Präsentation halten können. Die Präsentationen sollen eine Woche vor der jeweiligen Sitzung fertig sein. Sie müssen Frau Bergmann per Mail übermittelt werden. Außerdem sollten gleichzeitig vom Präsentationsteam die jeweiligen Fragen an Frau Bergmann zum Politikmanagement, zur konkreten Schlüsselentscheidung, zum zeithistorischen Hintergrund möglichst auch eine Woche vor der Sitzung an Frau Bergmann übermittelt werden. Alles sollte idealerweise auch mit mir abgestimmt werden. Universität Duisburg-Essen WiSe 2015/16 PM M.A., Politikmanagement, Public Policy und öffentliche Verwaltung (Master of Arts) Univ.-Prof. Dr. phil. Korte Karl Rudolf